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Pilzkraut - Pflege und Verwendung

Schon beim Namen „Pilzkraut“ denken viele Hobbygärtner an den Wald, in dem Pilze wachsen und Wildtiere heimisch sind. Die Pflanze kann aber diesen Eindruck noch verstärken, wenn das Aroma nach frischen Waldpilzen erst einmal gerochen und geschmeckt wird.


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all diesen einheimischen Impressionen versteckt sich allerdings ein Immigrant aus Papua-Neuguinea. Der fachliche Name vom Pilzkraut ist „Rungia“ - so findet der Gärtner die Pflanze auch in Gartenlexika. 

Anbau, Pflege und Ernte vom Pilzkraut

Die übliche Vermehrung vom Pilzkraut erfolgt über Stecklinge oder Wurzelteilung bei großen Stöcken. Eine erste Pflanze kann in Gärtnereien gekauft werden. Bis auf den nahrhaften Boden stellt die Rungia Pflanze kaum Ansprüche, außer, dass sie als Exot die Kälte nicht mag. Sinken die Temperaturen auf etwa zehn Grad Celsius, sollte man der Pflanze Unterschlupf im warmen Haus gewähren. 

Das Erdreich sollte stets etwas feucht gehalten werden, dann kann das Pilzkraut schön vor sich hin wachsen. Geerntet ...



werden die Triebspitzen von etwa fünf bis zehn Zentimetern Länge. Dieser Rückschnitt sorgt für kräftiges, ganzjähriges Wachstum.

Verwendung vom Pilzkraut in der Küche

Das ganze Jahr über kann vom Pilzkraut immer wieder eine Portion geerntet werden. Nach sorgfältigem Waschen stehen verschiedene Zubereitungsvariationen zur Verfügung. Als Zugabe in einem würzigen gemischten Salat wird Rungia sehr gerne verwendet. Dabei wird es nicht anders zubereitet, als beispielsweise Feldsalat. 

Wer Lust auf Abwechslung in der Küche unter Verwendung selbst angebauter Besonderheiten bekommt, macht aus der Pflanze einfach einen Spinat. Auch hier ist kein Unterschied in der Zubereitung des Mahls im Vergleich zum Original. 

Wer in einem Gericht ein Pilzaroma erreichen oder unterstützen möchte, gibt kurz vor der Fertigstellung des Essens einfach eine Portion gehacktes Pilzkraut hinzu -es verliert allerdings bei längerem Kochen seinen Geschmack und sollte wirklich die letzte Zutat vor dem Servieren sein. 

Als Variation auf belegten Brötchen oder in Sandwiches bietet sich die wohlschmeckende exotische Pflanze weiterhin an.



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