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Bellis Perennis - im Garten und der Homöopathie

Das Gänseblümchen im Garten

Bellis Perennis ist besser als Gänseblümchen bekannt, aber auch unter den Bezeichnungen Maßliebchen, Tausendschönchen oder Himmelblume. Sie kommen fast überall vor, auf Wiesen in Gärten ...



und Parks, an Wegrändern und selbst auf gepflegtem Rasen.

Sie gehören zu den ersten Blühpflanzen im Jahr und sie blühen unermüdlich weiter, das gesamte Jahr über.  Besonders beliebt sind die Blüten bei Kindern, die daraus Kränze flechten. Und wer kennt nicht das Zupfen der Blüten und die Frage: Er/sie liebt mich, er/sie liebt mich nicht?

Die Blüten des Gänseblümchen schließen sich nachts und bei schlechtem Wetter. Kultursorten wie das Blaue Gänseblümchen sind oft gefüllt und wesentlich größer, als die normalen Gänseblümchen. Sie werden für Beete und nicht für die Wiesen genutzt. Sie eignen sich für Beeteinfassungen, zum Unterpflanzen von Blumenzwiebeln und auch für Balkonkästen.

Man kann die Blüten und auch die Blätter des Gänseblümchens als Salat verwerten.

Pflege

Gänseblümchen sind recht anspruchslos. Sie mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und feuchten, möglichst nahrhaften Boden. Lehmboden ist ideal. Sie benötigen kaum ...



zusätzliche Wassergaben und kommen auch ohne Dünger zurecht. Kultursorten sollte man ab und zu gießen. Sie sind etwas anspruchsvoller.

Gänseblümchen vermehren sich im Garten von allein, können aber auch durch Teilung und Aussaat vermehrt werden.

Gänseblümchen als Heilpflanze

Als homöopathisches Mittel ist Bellis Perennis ein Heilmittel, welches bei einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen hilft. In den Röhrenblüten sind Saponine, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Schleim enthalten. In den Blüten wurde das Apigenin-7 Glucosid Cosmosiin nachgewiesen. Auch die Blätter und bei einigen Mitteln die Wurzeln kommen zum Einsatz.  Bellis Perennis wird meist in niedriger Potenz angewandt.

Die Inhaltsstoffe wirken entwässernd und blutreinigend. Das Mittel wird bei Hauterkrankungen und Leberleiden eingesetzt. Durch die entwässernde Wirkung wird es bei Frühjahrskuren und auch als Rheumamittel verwendet. Besonders bewährt hat sich das Mittel bei Akne und Ekzemen und bei Verletzungen der äußeren Haut, wie entzündete Kratzer.

Das Einsatzgebiet umfasst aber auch stumpfe Verletzungen, Prellungen, Verstauchungen und Quetschungen, ganz normale Atemwegserkrankungen und Frauenleiden.

Das Mittel kommt bei Folgen von Überanstrengungen und Verletzungen zur Anwendung.

Verwendung finden Tees, die aus den Blüten hergestellt werden. Sie sind ideal bei Atemwerkserkrankungen.  Für die Tees werden nur Blüten verwendet. Man nimmt 2 TL Blüten und übergießt sie mit kochendem Wasser. Nach 10 Minuten seiht man ab und kann den Tee dann trinken.

Ansonsten sind Tinkturen üblich, es gibt aber auch Tabletten und Salben. Tinkturen können innerlich und äußerlich angewendet werden.  Zur Herstellung verwendet man die Blüten und hochprozentigen Alkohol. Das Ganze muss zwei bis sechs Wochen in einem fest verschlossenen Glas ziehen. Dann wird abgeseiht und in ein dunkles Gefäß gefüllt. Man verwendet nicht mehr als 10 bis 50 Tropfen täglich.

Die beste Zeit zum Sammeln der Blüten oder der anderen Blattteile ist von April bis September.



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