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Blumenstauden - einjährige, mehrjährige, winterharte

Blumenstauden bringen Farbe in jeden Garten. Meist sind es mehrjährige, ausdauernde Pflanzen, die krautig bleiben und nicht verholzen. Im Winter sterben die oberirdischen Teile oft ab.

Die ...



Pflanze zieht sich unter die Erdoberfläche zurück. Sie überdauern den Wintern mit Hilfe unterirdischer Speicherorgane. Diese tragen die Knospenanlagen für den Austrieb im Frühjahr.

Außerdem gibt es aber immergrüne und wintergrüne Stauden. Sie bleiben im Winter grün und sorgen im eher tristen Garten für Farbtupfer.

Die Lebensdauer der Stauden ist unterschiedlich. Sie ist abhängig von den Standortbedingungen und der Art der Pflanze. Es gibt einjährige und mehrjährige Staudenpflanzen. Mehrjährige Stauden können unter Umständen bis zu 50 Jahre alt werden (Pfingstrosen). Andere mehrjährige müssen nach ein paar Jahren geteilt und umgesetzt werden, sonst verschwinden sie einfach.  Einjährige Stauden müssen jedes Jahr aufs Neue gepflanzt werden.

Die Kombination von ein- und mehrjährigen Stauden ist gut für den Boden. Einjährige Pflanzen benötigen beispielsweise viel Stickstoff, mehrjährige dagegen nicht. So gleicht sich das Angebot aus. Ebenso ist es mit Mineralien. Mehrjährige Stauden benötigen viel davon, weil sie Reserven in Knollen und Wurzeln bilden, die über den Winter helfen. Einjährige bilden ...



keine Vorräte, auch hier gleicht sich das Verhältnis aus.

Fast alle Stauden sind winterhart, das heißt, sie überstehen den Winter, wenn nicht extreme Temperaturen herrschen. Sie sind also mehrjährig. Einjährig sind die Sommerblumen, die jedes Jahr aufs neue Ausgesät werden müssen, bzw. sich selbst aussäen und im nächsten Jahr wieder austreiben.

Besonders schöne, mehrjährige und damit winterharte Staudenpflanzen sind alle Arten von Astern, Mädchenaugen, Sonnenhut, Rittersporn, Kokardenblumen, Storchschnabel, Sonnenbraut, Stauden-Sonnenblume, Sonnenauge, Taglilien, Schwertlilien, Margeriten, Lupinen, Pfingstrosen, Mohn, Phlox, Sonnenhut, Fetthenne, Akelei, Prachtspiere, Glockenblumen, Tränendes Herz, Funkien und viele Gräsersorten.

Das schöne an Blumenstauden ist, dass es sie in so vielen verschiedenen Größen gibt. Man kann also den gesamten Garten bepflanzen und doch alle Blumen gut sehen. Voraussetzung ist natürlich, dass sie der Größe nach gepflanzt werden, die Großen nach hinten, die Kleinen nach vorn. Das Angebot an Stauden ist so vielfältig, dass sicher jeder seinen Traumgarten mit ihnen gestalten kann. Wichtig ist, dass die Pflanzen zusammen passen, sowohl in der Größe, der Farbe als auch in der Art und der Blütezeit. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass man zu jeder Jahreszeit blühende Stauden im Garten hat. Im Winter ist es schwierig, aber nicht unmöglich.

Im Herbst gepflanzte Stauden sollten in ihrem ersten Winter etwas geschützt, also abgedeckt werden. Die Pflanzen sind meist recht pflegeleicht. Verblühtes sollte entfernt werden, um die nachfolgenden Blüten nicht zu behindern. Im Frühjahr schneidet man die Stauden zurück. Manche werden bis auf Bodenhöhe gekürzt. Ab und zu, alle paar Jahre teilt man die Stauden, um ihre Blühwilligkeit anzuregen. Ansonsten müssen sie gegossen und gedüngt werden, je nach Bedarf. Die Stauden lohnen einem die Mühe durch schöne Blüten oder sehr dekorative Blätter. Es sind die idealen Gartenpflanzen.



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