| Giftige Blumen |
| Pflanzen im Garten - Blumen, Stauden & Sommerblumen | |
Giftige BlumenIn der Welt der Pflanzen gibt es so unendlich viele wunderschöne Blumen, die das Auge des Betrachters mit ihrer Schönheit verzaubern. Und die meisten Blumen tun dies nicht nur durch ihre bunten Blüten oder ein sattes Grün. Viele betören auch durch ihren herrlichen Duft. Einige Blumen sind sogar Essbar und nicht nur das, sie sind sogar noch richtig gesund und schmecken obendrein auch richtig lecker. Andere Blumen jedoch sind alles andere als genießbar. Es gibt unter den unzähligen Sorten und Arten auch einige, die außerordentlich giftig sind. (siehe giftige Pflanzen) ...
Die größte Gefahr stellen die giftigen Blumen, in unserem Heim oder unserem Garten, für kleine Kinder dar. Schließlich sind diese ohnehin immer versucht alles in den Mund zu stecken oder zu probieren. Und die meisten giftigen Blumen sehen nun mal verlockend bunt aus und verströmen einen angenehmen Duft. Deshalb gilt es besonders bei kleinen Kindern genau aufzupassen, welche Blume sie sich von der Wiese pflücken. Aber auch viele Erwachsenen wissen selten genau darüber bescheid, welche Pflanzen giftig sind, und was das Gift einer Pflanze alles anrichten kann. Der Goldregen zum Beispiel ist ein wunderschöner Strauch, der jeden Garten mit seinen leuchtend gelben Blüten erstrahlen lässt. Doch so schön wie der Goldregen ist, so gefährlich ist dieser auch. Die Samen dieses Strauches erinnern, in reifem Zustand, mit ihrer Form an Bohnen. Und genau dieser Teil der Pflanze ist auch am giftigsten. Der enthaltene Stoff kann schon in geringen Mengen zu Übelkeit, Erbrechen und Zittern führen. Es gibt sogar Fälle wo die Aufnahme von Teilen der Pflanze zum Tode geführt hat. In diesen Fällen kam es zu Atemlähmung oder totalem Kreislaufversagen. Ein weiterer schöner, aber dennoch giftiger Bewohner unserer Gärten, ist der Fingerhut. Und über den Fingerhut wissen auch die meisten Menschen, dass dieser giftig ist. Doch wie giftig genau, wissen die Wenigsten. Es gibt natürlich verschiedene Arten des Fingerhutes. Sie unterscheiden sich in der Form der Blüten, der Stängel und der Blätter. Eines jedoch haben alle Fingerhut-Arten gemeinsam: sie sind alle hochgiftig. Schon geringe Mengen des Fingerhut-Giftes können zu Übelkeit und Erbrechen führen. Dieser Zustand kann sich über mehrere Tage hin ziehen. Noch schlimmer allerdings sind die Folgen, die das Gift für Herz und Kreislauf hat. Der Puls sinkt kontinuierlich (bis auf 20 Schläge pro Minute) während der Blutdruck steigt. Es kommt zu Herzrhythmusstörungen und das kann sogar bis zum Herzstillstand, also zum Tode, führen. Bei den Zimmerpflanzen ist die Becherprimel eine der Giftigsten. Nicht umsonst trägt sie den passenden Beinamen: Giftprimel! Wenn man kleine Kinder oder auch Haustiere hat, sollte man vielleicht lieber darauf verzichten, sich diese Blume in die Wohnung zu stellen. Die Becherprimel hat an ihren Stängeln kleine Drüsenhaare, über die sie ein giftiges Sekret absondert. Deshalb sollte man auch zum Beispiel beim Entfernen welker Blätter besonders vorsichtig sein und Hautkontakt vermeiden. Kommt nämlich dieses giftige Sekret an die Haut, kann es dort zu Reizungen, Schwellungen, Juckreiz, Blasenbildung und Schmerzen kommen. Die Symptome verschlimmern sich sogar mit jedem Mal, sobald man mit dem Sekret in Berührung kommt.Dies waren nur einige Beispiele von Blumen, bei denen man lieber auf Abstand bleiben sollte. Es führen natürlich nicht alle giftigen Blumen zum Tode, jedoch können die „Nebenwirkungen“ einer solchen Blume doch recht unangenehm sein. Deshalb sollte man sich besser immer sehr genau über die Beschaffenheit einer Pflanze informieren, bevor man sie sich nach Hause oder in den Garten holt. Besondere Vorsicht gilt dabei natürlich wenn sich Kleinkinder im Haushalt befinden. Nur ein kurzer unaufmerksamer Moment reicht aus, und schon hat sich das Kind etwas von einer giftigen Blume in den Mund gesteckt. Und wenn es dann zu Vergiftungserscheinungen kommt, weiß man selten sofort wo diese herrühren könnten. Also dann doch lieber auf die eine oder andere Zierpflanze verzichten. |
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