Phlox - Schneiden, Pflanzen und Krankheiten
Phlox sind vielen Gartenfreunden besser unter dem Namen Flammenblume bekannt. Die hohen Staudenblumen, die in zahlreichen Farben erhältlich sind, verwandeln den Garten im Sommer in ein wahres Blütenmeer.
Um diese Wirkung zu erzielen, ... pflanzt man sie großflächig. Sie eignen sich gut als Schnittblumen. Die meisten Phlox sind mehrjährige Pflanzen. Es gibt sie in roten, rosa oder weißen, orange, violetten und sogar blauen Farbtönen. Nur Gelbtöne gibt es noch nicht. Inzwischen sind über 1.000 Sorten erhältlich. Besonders schön sind die zweifarbigen Sorten.
Phlox ist robust, standfest und langlebig, wenn man ihm den passenden Standort gibt und auch das Pflanzsubstrat stimmt. Die Pflanzen sind absolut winterhart, benötigen keinerlei Schutz.
Standort
Phlox mögen die Sonne. Sie freuen sich über einen vollsonnigen Standort, kommen aber auch mit hellem Halbschatten aus. Obwohl sie Sonne mögen, wächst der Phlox am besten in niederschlagreichen, kühlen Regionen.
Pflanzsubstrat
Das ideale Pflanzsubstrat ist lehmig, aber locker und ...
nährstoffreich. Die meisten Flammenblumen sind ausgesprochen anpassungsfähig und kommen auch mit normaler Gartenerde gut aus, die etwas Wasser speichern kann. Allerdings muss er nährstoffreich sein. Schwere, verschlämmt, saure Böden mag der Phlox überhaupt nicht. Für Sandboden gibt es spezielle Phlox.
Gießen und Düngen
Der Boden sollte nie austrocknen. Am besten mulcht man ordentlich, dann muss man nicht so viel gießen. Man gießt immer nur auf den Wurzelbereich. Wer kann, sollte nach Regen die Wassertropfen von den Pflanzen schütteln. Düngen muss man nicht. Besser ist, nach dem Zurückschneiden im Herbst eine Schicht Kompost auszubringen. Man kann auch Brennnesseljauche verwenden. Naturdünger wie Knochen- und Hornmehr ist besser geeignet als chemischer Dünger. Am besten ist immer noch reifer Kompost.
Besonders im Frühjahr benötigt der Phlox viel Feuchtigkeit.
Schnitt
Beim Phlox kann man die Blütezeit verlängern. Dazu schneidet man kurz vor der Bildung der Knospen einen Teil der Blattstiele auf 1/2 oder 2/3 zurück. Die beste Zeit dafür ist etwa Anfang Juni. Diese Pflanzen blühen dann etwas später, so verteilt sich die Blütezeit. Verblühtes sollte sofort entfernt werden. Darunter bilden sich schnell neue Blütenstände. Diese blühen nicht mehr ganz so üppig, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Der richtige Rückschnitt erfolgt im Herbst.
Vermehren
Der Phlox ist leicht zu mehren. Man kann die Wurzelstöcke teilen oder nutzt Wurzelschnittlinge. Die zweite Methode ist besonders dann sinnvoll, wenn Älchen festgestellt wurden. Wenn man die Blüten nicht abschneidet, kommt es häufig zu Selbstaussaat. Die Pflanzen sind jedoch nicht sortenecht.
Krankheiten und Schädlinge
Bei Phlox kommt häufig Mehltau vor. Um dem vorzubeugen, pflanzt man am besten resistente Zuchtsorten. Wichtig ist auch, dass die Erde nie austrocknet. Am besten mulcht man, dann kann sie länger Feuchtigkeit speichern und trocknet nicht schnell aus. Wichtig ist auch, die Pflanzen richtig zu düngen. Sie mögen nicht viel Stickstoff. Sonst kann es dazu kommen, dass die Zellen zu mastig werden. Sie sind dann weniger widerstandsfähiger. Befallene Pflanzenteile dürfen nicht auf dem Kompost entsorgt werden, da sich der Pilz sonst ausbreiten kann.
Wenn verkümmerte Blätter oder verkrümmte Stiele auftreten, deutet das auf einen Befall mit den kleinen, so genannten Älchen hin. Befallene Triebe müssen sofort bis auf den Wurzelstock heruntergeschnitten werden. Auch sie gehören keinesfalls auf den Kompost. Die Älchen überwintern am Grund der Stängel.
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