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Agave (Pflanze) - Pflege

Man nennt Agaven auch Jahrhundertpflanzen, weil sie sehr alt werden können. Sie blühen nur einmal und das erst nach mehreren Jahrzehnten. Es gibt sehr viele verschiedene Agavensorten. Vorsicht ist vor den spitzen Enden der Agavenblätter geboten! ...



An ihnen kann man sich schlimm verletzen.

Die Pflanzen können prinzipiell im Freien und in der Wohnung gehalten werden. Allerdings benötigen sie in späteren Jahren viel Platz, denn sie können groß werden. In der Regel werden sie als Kübelpflanzen kultiviert, die den Sommer im Freien verbringen; Agaven überwintern im Haus.

Agaven mögen die Sonne und sollten einen sehr sonnigen Platz erhalten. Sie kommen gut mit Hitze zurecht. Man muss beim Rausstellen aber vorsichtig sein und die Pflanzen langsam an die Sonne gewöhnen. Die Blätter können verbrennen. Im Winter mögen Agaven einen hellen Platz und Temperaturen zwischen 4 bis 6 Grad. Es geht aber auch wärmer. Relativ frostharte Agavenarten kann man im Kaltgewächshaus überwintern, aber man darf sie nicht zu feucht halten. Je trockener das Pflanzsubstrat ist, um so besser vertragen sie kalte Temperaturen. Mehr als -8 Grad vertragen die Pflanzen in der Regel nicht.

Agaven benötigen ...



nur sehr wenig Wasser und müssen deshalb sparsam gegossen werden. Wenn sie zu feucht stehen, nehmen sie das schnell übel. Die Pflanzen speichern Wasser in ihren Blättern. Man sieht ihnen an, wenn sie Wasser brauchen, die Blätter werden dünn und wabbelig. Nach der Wassergabe werden sie wieder fest.

Düngergabe ist nur im Sommer alle vier Wochen erforderlich. Agaven vertragen auch hartes Wasser ziemlich gut.

Das Pflanzsubstart sollte sehr durchlässig sein. Staunässe wird nicht vertragen. Man kann Einheitserde nutzen, sollte sie aber mit einem Drittel Sand mischen.

Wenn eine Agave einmal geblüht hat, geht sie danach ein. Wenn man die im Laufe der Zeit entstandenen Tochterpflanzen nicht entfernt hat, kann man sich daraus neue Agaven ziehen. Will man die Pflanze vorher vermehren, trennt man die Kindel möglichst dicht an der Mutterpflanze ab. Die Schnittstelle lässt man einige Tage trocknen. Die Pflanze wird in ein sandiges Substrat gesteckt und warm gestellt. Gegossen wird nur sehr sparsam. Natürlich ist auch Aussaat möglich. Die Sämlinge wachsen aber sehr langsam.

Kleine Agaven topft man jährlich um, große Exemplare nur alle drei bis fünf Jahre. Wenn nach dem Umtopfen die unteren Blätter gelb, runzlig oder fleckig werden, ist die Pflanze nicht angewachsen. Dann topft man sie am besten noch einmal um.



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