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Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica)

Der Feigenkaktus gehört zu der Familie der Kakteen. Die Gattung Opuntia verzeichnet etwa 400 Arten. Die meisten Früchte der Opuntien sind essbar, und wohlschmeckend.

Der Feigenkaktus wird allgemein als Zimmerpflanze kultiviert, es gibt aber auch winterharte ...



Sorten. Opuntien  bevorzugen einen hellen, vollsonnigen Standort (Südfenster sind ideal), im Sommer wenn möglich im Freien. Verbringt der Feigenkaktus den Sommer draußen, muss er im Winter an einem kühlen Ort stehen, und auch sollte man das Gießen fast komplett einstellen (einmal im Monat ein klein bisschen Wasser). Die Überwinterung kann hell, bei einer Temperatur von 4-10 Grad erfolgen. Die kühle und fast trockene  Überwinterung fördert die Blüte im Sommer.

Die Pflege während der Vegetationszeit (Mai - August) ist sehr einfach. Mäßig gießen, und wöchentlich mit einem Kakteendünger versorgen. Trockenperioden werden besser vertragen, als stauende Nässe.

Auch die Vermehrung ist recht einfach. Abgebrochene, oder abgeschnittene Ohren bewurzeln problemlos. Die Bruchstelle, bzw. die Schnittfläche muss jedoch vor dem Einpflanzen ca. 14 Tage trocknen. Als Substrat wird Kakteen-Erde bevorzugt.

Einige Opuntienarten schmücken sich im Sommer mit roten, oder rosafarbenen Blüten. Opuntien haben große, harte Dornen und widerspenstige Glochiden. Während die Dornen relativ einfach zu entfernen sind, besitzen die ...



Glochiden kleine Widerhaken, die die Entfernung aus der Haut erschweren. Deshalb ist es ratsam, Opuntien nur mit festen Handschuhen anzufassen. Sollte doch mal was passieren, kann man auf die Stellen flüssigen Kerzenwachs träufeln, und mit Hilfe einer Pinzette die Dornen vorsichtig entfernen.

Winterharte Sorten sollten besser im Fachhandel gekauft werden, sind jedoch nicht ganz so preiswert, wie ihre nicht winterharten Artgenossen. Winterharte Opuntien sehen im Winter draußen mitleiderregend aus, und man würde denken, die sind kaputtgefroren. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen beginnen sie sich zu erholen. Steinige, durchlässige Böden werden bevorzugt, wo keine Staunässe entstehen kann, auch nicht bei länger anhaltenden Regen.



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