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Gasteria (Gasteria verrucosa) - Pflege

Zur Gattung Gasteria gehören etwa 75 Arten sukkulenter Pflanzen. Gasterien werden auch als Hirschzungen bezeichnet. Gasteria verrucosa ist ein afrikanisches Liliengewächs. Das besondere an dieser Pflanze ist, dass sie auf jeden noch so schmalen Fensterstock passt. ...



Die Blätter wachsen zweizeilig, paarweise, einander gegenüber, so dass die Pflanze sehr schmal bleibt. Es gibt aber auch rosettenförmige Arten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sukkulenten bevorzugt Gasteria verrucosa einen halbschattigen Standort. Bei zu viel Sonne verlieren die Blätter ihre schöne dunkelgrüne Farbe und werden braun.  Die Pflanzen gedeihen gut in Wohnungen. Sie kommen sowohl mit warmen Räumen, als auch mit trockener Luft zurecht. Allerdings benötigen sie zur Winterruhe einen kühleren Raum.

Das Pflanzsubstrat sollte gut durchlässig sein. Am besten gibt man reichlich groben Sand bei. Eine Drainage im Topf ist günstig. Man verwendet besser breite als hohe Töpfe. So ist viel Platz für Kindl. Auch Pflanzschalen sind gut geeignet. Umgetopft wird Ende des Frühjahrs. Man topft nur um, wenn im alten Topf kein Platz mehr für Ableger ist. Wenn das Gefäß noch groß genug ist, erneuert man nur das Substrat.

Man gießt nur mäßig, der Wurzelballen muss durchfeuchtet sein. Bis zum nächsten Wässern sollte ...



die oberste Erdschicht gut abtrocknen. Man gießt nie in die Blattachsen! Auf Dünger sollte man verzichten. Wenn man das Pflanzsubstrat jährlich wechselt, erhalten die Pflanzen genügend Nährstoffe. Zu viel davon führt häufig zu unnatürlichem, üppigem Wachstum. Wenn man düngt, ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Stickstoff enthalten ist. Ansonsten bilden sich zu viele Triebe, die leicht von Pilzen befallen werden können.
Überwintert wird Gasteria verrucosa bei etwa 10 Grad. Sie benötigt einen hellen Platz und darf nur ganz spärlich gegossen werden. Der Ballen sollte zwischen den Wassergabe stark abtrocknen.

Die Vermehrung der Gasteria verrucosa erfolgt am leichtesten durch Kindl bzw. Ableger. Diese lassen sich recht leicht von der Mutterpflanze lösen. Meist haben sie sogar schon Wurzeln ausgebildet. Dann braucht man sie nur noch einzupflanzen. Unbewurzelte Exemplare lässt man erst einmal zwei bis drei Tage an der Luft trocknen. Dann kann man das Pflänzchen leicht in das Pflanzsubstrat drücken. Sie wurzeln schnell und komplikationslos. Die beste Zeit für die Vermehrung ist der warme Sommer.
Gasterien kann man auch leicht aus Samen ziehen.



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