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Kalanchoen, Brutblatt - Pflege

Es gibt viele verschiedene Arten von Kalanchoen. Die bekannteste ist wohl das Flammende Käthchen. Alle Brutblätter sind sehr pflegeleicht, solange man sie nicht ersäuft. Bei ausreichend Licht wachsen sie schnell und bringen schon nach ein bis ...



zwei Jahren Blüten hervor. Im Sommer kann man die meisten Arten sogar auspflanzen oder aber die Pflanzgefäße nach draußen stellen.

Die Kalanchoe braucht viel Licht. Ein heller Standort ist wichtig. Günstig ist direkte Sonneneinstrahlung. Wenn sie als reine Zimmerpflanzen gehalten werden, sollten sie trotzdem etwas kühler überwintern. Während der Ruheperiode sind 10 bis 13 Grad ideal. Unter 8 Grad sollten die Temperaturen nicht sinken.

Das beste Pflanzsubstrat für Kalanchoen ist eine Mischung aus zwei Drittel Erde auf Kompostbasis und einem Drittel scharfem Sand oder Perlite.

Gegossen werden die Kalanchoen nur sparsam. Selbst während der Wachstumsperiode brauchen sie nicht viel Wasser. Man gießt nur so viel, dass der Topfballen leicht durchfeuchtet wird.  Zwischen den Wassergaben lässt man die Erde immer leicht antrocknen. Während der Ruheperiode gießt man nur alle 4 bis 5 Wochen, gerade so, dass die Erde nicht vollständig austrocknet. Wenn man die Pflanzen zu viel wässert, faulen die Wurzeln. Gedüngt wird alle 4 bis 6 ...



Wochen mit Flüssigdünger (Kakteendünger).

Die beste Möglichkeit, Kalanchoen zu vermehren ist, Kopfstecklinge zu schneiden. Das tut man im Frühjahr. In einem kleinen Pflanzgefäß  mit einem Pflanzsubstrat aus Torf und Sand bewurzeln sie schnell, wenn man sie an einen warmen, hellen Platz stellt. Wenn sich ein neuer Trieb zeigt, weiß man, dass der Steckling bewurzelt hat.

Man kann auch neue Pflanzen aus Blättern heranziehen. Man verwendet nur reife und gesunde Blätter. Mit einem sehr scharfen Messer schneidet man einen Streifen vom Außenrand weg, um das innere Gewebe frei zu legen. Das Blatt verankert man auf einer Unterlage aus feuchtem Sand. An den beschnittenen Rändern entstehen neue Pflänzchen. Eine andere Möglichkeit ist die, das Blatt an der Mutterpflanze zu belassen. Man schneidet auch hier ein Stück vom Außenrand weg und nimmt drei oder vier Einschnitte  vom Rand zur Blattmitte vor. Auch dort bilden sich neue Pflänzchen. Wenn diese groß genug sind, nimmt man sie ab und drückt sie zum Bewurzeln in entsprechendes Pflanzsubstrat.

Viele Brutblätter haben ihre Kinder an den Blatträndern sitzen. Sie fallen herunter und bewurzeln gleich. So bilden sich viele Tochterpflanzen, ganz ohne unser zutun.



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