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Sedum-Pflanzen, spurium, spectabile, acre

Es gibt ungefähr 500 verschiedene Sedum-Arten. Sie werden auch Fetthennen oder Mauerpfeffer genannt.  Es  gibt Arten, die in Form von Sträuchern wachsen, andere dagegen wachsen flach, rasenbildend oder hängend. Sedum ist vielgestaltig. Die Pflanzen benötigen ...



einen hellen Standort mit möglichst langer, direkter Sonneneinstrahlung. Bei zu wenig Licht verlieren sie ihre schöne Färbung und vergeilen. Gegossen wird nur spärlich. Der Wurzelballen darf nur mäßig feucht gehalten werden. Während der Ruhezeit im Winter stellt man die Wassergaben fast ganz ein. Gedüngt wird während der Hauptwachstumszeit, alle zwei Wochen mit einem Volldünger in geringer Konzentration.

Die Pflanzen mögen es warm, Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad sind ideal. Im Winter sollten sie kühler stehen, am besten um die 10 Grad. Das Minimum von 5 Grad sollte nicht unterschritten werden. Die meisten Sedum-Arten lassen sich durch Stecklinge vermehren. Das Pflanzsubstart sollte ausreichend Sand enthalten und gut durchlässig sein.

Sedum spurium  wird auch Kaukasische Bodendecker Fetthenne genannt. Sie ist sehr wüchsig und kommt mit minimalen Wassergaben aus. Ihre Blüten sind rosa.  Sedum spurium Fuldaglut  ist eine viel verwendete Bodendeckerstaude. Sie zeichnet sich durch ihre rote Belaubung aus. Je sonniger und trockener der Standort ist, desto intensiver ...



ist der Rotton.  Auch die Blüten sind rot. Die Pflanze ist frosthart.

Sedum spectabile wird auch Hohe Fetthenne oder Prachtfetthenne genannt. Sie ist eine sehr anspruchslose Staude und ein wertvoller Spätblüher, der im Herbst die Gärten verschönert. Sie ist ebenfalls eine sehr lang haltende Schnittblume. Die abgeblühten Stängel kann man wieder im Garten einpflanzen, sie bewurzeln ganz leicht und bilden neue Triebe.

Sedum acre wird auch als Scharfer Mauerpfeffer oder Scharfe Fetthenne bezeichnet. Die Blütenblätter sind leuchtend goldgelb. Die Hauptblütezeit reicht von Juni bis August. Der Scharfe Mauerpfeffer mag steinige, trockene, humusarme und kalkhaltige Böden und einen sonnigen, warmen Standort. Die Vermehrung erfolgt über abgebrochene Triebe, welche einfach wieder wurzeln. Die Verbreitung erfolgt durch Samen. Längeres Kauen der Blätter kann Erbrechen verursachen, da sie geringe Mengen Alkaloide enthalten.  Ernsthafte Vergiftungen sind aber nicht bekannt.



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