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Aloe ferox (Wilde Aloe) - Pflege

Aloe ferox ist die wild wachsende Mutter der Aloe Vera. Man findet sie in vielen Teilen Südafrikas, vor allem an den Küsten der Kapregion. Die Wilde Aloe wächst langsam und hat so viel Zeit, gute ...



Vitalstoffe zu bilden. Die wild wachsenden Exemplare sind besser als gezüchtete geeignet, den begehrten Aloe Saft zu geben. Sie sind frei von jeglichen Kunstdüngern, Pestiziden und Herbiziden. Sie bekommen sehr viel Sonne ab, welche sie zum Wachsen benötigen. Der Saft enthält wichtige Mineralien, Vitamine, Polysaccharide und Eiweiße. Die Konzentration ist meist höher, als bei den bekannten Aloe vera. Als Heilpflanze wird die Wilde Aloe deshalb häufig vorgezogen.

Bei uns sind die Bedingungen nicht ganz so gut. Es fehlt an intensiver, lang anhaltender Sonneneinstrahlung. Man sollte der Aloe ferox einen sehr sonnigen Standort geben. Günstig ist, wenn sie etwas geschützt steht, vor allem vor Regen.

Das Pflanzsubstrat sollte durchlässig sein. Standarderde, z.B. Kübelpflanzenerde, sollte mit grobem Sand, Kies oder Blähton gemischt werden. Der pH-Wert sollte zwischen schwach sauer und schwach alkalisch liegen. Eine Drainageschicht im Pflanzkübel ist sinnvoll und schützt die empfindlichen Wurzeln vor Feuchtigkeit.

Gegossen werden darf nur sehr wenig. Die Pflanze kommt ...



gut mit Trockenheit zurecht, aber nur wenig mit Nässe. Man darf nie in die Rosetten gießen. Will man den Saft der Pflanze verwenden, wird nicht gedüngt. Ansonsten verwendet man von März bis November einen 0,1 prozentigen Dünger und zwar wöchentlich.

Überwintert wird nicht im Freien. Die Pflanzen sind nicht frostfest. Sie benötigen einen hellen Platz und Temperaturen um die 10 Grad. Notfalls kommt Aloe ferox auch mit wenig Licht zurecht.

Aloe Ferox wird aus Samen gezogen. Man kann sie sich aus dem Urlaub mitbringen oder aber im Handel bestellen. Die Samen werden in Schalen ausgelegt und nur ganz dünn mit Sand bedeckt. Man hält sie nur ganz wenig feucht. Sobald die Samen anfangen zu keimen, gießt man etwas mehr. Man muss aber aufpassen, dass das Pflanzsubstrat nicht zu feucht ist, sonst faulen die Sämlinge.



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