Keniabanane, Zwergbanane - Pflege, Schnitt, Überwintern

BananeSie heißt offiziell Musa Velutina, ist rosa und wird im Volksmund auch als Zwergbanane oder Keniabanane bezeichnet. Es handelt sich um eine Pflanze aus leuchtend rosafarbenen Blüten mit einigen feinen und zarten Haaren.

Gießen

Wie der Name schon sagt, stammt die Keniabanane, eine Bananenstaude, ursprünglich aus Afrika, sie findet aber auch eine weite Verbreitung in Amerika. Zur Pflege ist zu sagen, dass die Musa Velutina besonders viel Wasser braucht. Deshalb sollte sie häufig gegossen werden, bei hoch sommerlichen Temperaturen sogar mehrmals täglich.


/>Düngen

Auch bei der Düngung sind gewisse Zeiträume einzuhalten. Hier sollte man von Frühjahr bis Herbst etwa jede Woche den Kübelpflanzendünger hervor holen. Ansonsten braucht man für die Keniabanane Einheitserde und einen möglichst geräumigen Topf aufgrund der schnellen Entwicklung der Wurzeln.

Pflege der Zwergbanane

Das Überwintern der Pflanze sollte in einer frostfreien Umgebung sichergestellt werden, das bedeutet, dass die Raumtemperatur über acht Grad betragen sollte. Bei hoher Trockenheit im Zimmer ist es zudem nötig, mit einem Luftbefeuchter für den nötigen Ausgleich zu sorgen. Passiert dies nicht, so kann es zum Schädlingsbefall kommen.

Blatt der ZwergbananeAuch regelmäßiges Gießen ist natürlich über die Wintermonate Pflicht. Die Musa Velutina muss natürlich auch den richtigen Schnitt bekommen, damit sich bei der Entwicklung alles nach Plan ergibt.

Beim Schnitt der Zwergbanane sind jedoch keine großen Kenntnisse oder gar aufwändigen Arbeitsschritte anzuwenden. Es reicht vielmehr aus, die verwelkten Blätter abzuschneiden und gegebenenfalls den Stamm etwas zu kürzen, wenn dies bereits von Nöten sein sollte. Im Frühling treiben dann wieder neue Blätter aus der Stamm-Mitte aus.

Das Zurückschneiden ist vor allem vor der Überwinterung sinnvoll und sollte daher im Herbst vonstatten gehen. Nicht zu empfehlen ist der Schnitt während des Frühjahrs, da in dieser Zeit die neuen Blätter entstehen.

Beachtet man die nötigen Hinweise
und Tipps bei der Keniabanane oder Zwergbanane, wie sie noch bezeichnet wird, so kommt es zu keinerlei Komplikationen und diese Pflanze ist ein echter Gewinn für die heimische Wohnung. Die Bananen sehen übrigens kurios aus, sind aber essbar.

Standort und Anzucht der Zwergbanane

ie Keniabanane kommt ursprünglich aus Afrika, ist aber auch im südlichen Amerika beheimatet. Daher benötigt die Pflanze einen sehr sonnigen Standort, doch sollte sie der direkten Sonneneinstrahlung nicht ausgesetzt werden, das könnte die Blätter verbrennen. Es ist möglich, sie auch für längere Zeit in die pralle Sonne zu stellen, doch sollte das eher gegen Abend geschehen, da die Abendsonne nicht so stark ist. Ein Standort im Freien ist nur im Sommer zu empfehlen, da die Banane nicht winterhart ist. Hier sollte unbedingt ein windgeschützter Platz genutzt werden. Eine Keniabanane selbst zu ziehen ist eine spannende Angelegenheit. Die Samen der Pflanze sind sehr hart und sollten vor dem Einpflanzen mit Sandpapier angeraut werden, damit die Banane leichter keimen kann. Während der Bearbeitung mit dem Sandpapier kann ein angenehmer Geruch entdeckt werden, sobald die Samen unter die Nase gehalten werden. Folgende Schritte sind nun wichtig:
  • Etwa zwölf Stunden in raumwarmen Wasser einweichen
  • Samen in Anzuchterde (Anzuchtgefäß) setzen
  • Bananensamen mit einer dünnen Schicht Erde bedecken
  • Temperatur der

    Gefäße bei etwa 25°C bis 30°C halten, so können die Samen schon nach wenigen Wochen keimen. 
Nach dem Keimen der Zwergbanane kann diese nun in Töpfe mit humusartiger Erde gesetzt werden. Staunässe darf sich nicht bilden. Das kann durch eine gute Drainage verhindert werden. Dazu wird der Boden mit Kies durchsetzt, damit das Wasser ablaufen kann. Die Banane wächst bei guter Pflege sehr schnell.

Keniabanane durch den Winter bringen

Der Winter ist für die Keniabanane der größte Feind. Um die Zwergbanane im Winter nicht zu schädigen muss eine Raumtemperatur von mindestens acht Grad Celsius vorhanden sein. Sonne ist auch in den kalten Tagen wichtig und der sonnigste Platz in der Wohnung sollte genutzt werden. Dazu bietet sich zum Beispiel die Fensterbank an, aber nur wenn keine Heizung unter der Fensterbank ist, denn Heizungsluft ist schlecht für die Banane. Hohe Luftfeuchtigkeit kann mit dem täglichen Bestäuben der Pflanze erzielt werden. Düngen der Bananenpflanze muss im Winter nur noch einmal im Monat gemacht werden.

Vermehrung

Eine gut gewachsene Zwergbanane ist die beste Grundlage für eine Vermehrung, denn je stärker die Banane wächst, desto mehr Ableger werden von der Pflanze gestellt. Diese "Kindel" können zum Anpflanzen neuer Bananen genutzt werden, sobald die Hälfte der Größe der Mutterpflanze erreicht wurde. Diese müssen nun sorgfältig von der Mutterpflanze getrennt werden. Dazu wird die Zwergbanane aus dem Kübel gehoben und von der Erde befreit, bis das Wurzelwerk freigelegt wurde. Nun können die Verbindungen zu den "Kindeln" erkannt werden. Der Ableger wird dann mit einem kräftigen Ruck abgebrochen und von der Muttererde befreit. Eine Bananenpflanze kann bis zu zehn Ableger produzieren, die alle in Töpfe mit frischer Erde gesetzt werden und dort Wurzeln schlagen.