Trauerweide - Tipps zum Schneiden - Pflege-Schnitt

TrauerweideDie Trauerweide ist eine Pflanze, die im Prinzip in zwei Gruppen eingeteilt werden kann: Zum einen die Echte Trauerweide; ihr Ursprungsland ist China. Zum anderen die Silberweide und Bruchweide, die in der Umgangssprache leider fälschlicherweise mit der Bezeichnung Trauerweide bedacht wird. Der lateinische Namen der Echten Trauerweide lautet Salix babylonica.

Vor der Anschaffung einer chinesischen Trauerweide sollte einem bewusst sein, dass diese Baumart ausgewachsen bis zu 25 Meter hoch werden kann und durch die weiten Äste, die von

oben herab hängen einen enormen Durchmesser erreichen kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, nur dann eine Trauerweide anzupflanzen, wenn man wirklich genug Platz in seinem Garten hat. Wenn Sie nur ein kleines Vorgärtchen besitzen, ist dies auf keinen Fall ein Ort, an dem eine Trauerweide ausgesetzt werden sollte.

Da die Trauerweide eine Pflanze ist, die enorm viel Wasser benötigt, sollte der Boden,
den Sie für die Aussaat auserkoren haben, feucht und tiefgründig sein. Die Wurzeln der Trauerweide können ein riesiges Erdreich einnehmen und benötigen daher sehr viel Platz.

Die Pflege der Trauerweide

Der beste Zeitpunkt der Anpflanzung ist im Herbst. Im Prinzip ist die Trauerweide ein Baum, der nach der Anpflanzung regelmäßig gegossen werden sollte. Die Trauerweide benötigt sehr viel Wasser, und wenn sie dieses nicht erhält, kann sie schnell eingehen. Leider ist die Trauerweide auch eine Pflanze, die unzählige Schädlinge regelrecht anzieht. Raupen oder Läuse können sich relativ schnell vermehren und bei einer zu raschen Vermehrung können zum Beispiel die Läuse selbst einen so großen Baum wie die Trauerweide zugrunde richten. Erkundigen Sie sich im Fachhandel, welche Mittel zur Bekämpfung eingesetzt werden sollten.

Das Schneiden der Trauerweide

Die Trauerweide ist recht schnittunempfindlich und es gilt nicht viel zu beachten:
  • Kürzen Sie zunächst die langen Äste. Danach schneiden Sie die Ruten an der Basis ab und kürzen die Äste bis zum Stamm. Aufgrund der langen herunterhängenden Ruten ist es schwierig die Trauerweide zu schneiden.
  • Der Schnitt sollte mit sehr viel Vorsicht vorgenommen werden. Nehmen Sie sich vorsichtshalber einige Helfer dazu, die die herabfallenden Äste verräumen können.
  • Lassen Sie nicht zu viele Äste auf den Boden fallen, da diese sich untereinander verheddern und sich so schlecht wegräumen lassen.
  • Der nun übrig gebliebene Weidenstumpf kann mit einer Kettensäge zurechtgestutzt werden.
  • Der Schnitt sollte schräg verlaufen, damit sich kein Regenwasser am Schnitt bilden kann. So vermeiden Sie, dass die Trauerweide an den Wunden zu faulen beginnt.