Schneeheide (Winterheide) - Pflege, Standort, Schneiden
Immer öfters ist die Schneeheide, die auch unter den Namen Winterheide bekannt ist, in den Gärten anzutreffen. Denn der Heidegarten im Allgemeinen hat fast das ganze Jahr über Saison und die Vielfalt der Sorten ist unbeschreiblich groß. Das größte Angebot an verschiedenen Heidearten bieten die ...Baumschulen übrigens im Spätsommer an.
Die Pflanzzeit für die Erica carnea, welches der lateinische Name für die Schneeheide ist, wird deshalb zwischen September und November empfohlen. Ebenfalls kann man Heide genauso nach dem ersten Blütenzyklus im April und Mai pflanzen.
Mit der Schneeheide beginnt und endet das Heidejahr sozusagen. Die Winterheide kann gelb- oder auch grünlaubig sein, so dass hier der eigene Geschmack entscheiden darf bzw. die anderen Pflanzungen. Die Farbpalette der Blüten reicht dabei von Rosa über Violett bis hin zu Weiß, die von Dezember bis April einen Farbtupfer in den eigenen Garten bringt.
Bevorzugter Standort der Schneeheide
Soll die Schneeheide eine üppige Blütenpracht entwickeln und die Blüten eine intensive Färbung aufweisen, dann sollte der ...
Standort schön sonnig sein. Dabei ist jedoch auf den Boden zu achten, dieser sollte stets ausreichend feucht gehalten werden und das auch im Sommer. Das ganze Gegenteil ist bei der Besenheide zu sehen, die die sommerliche Trockenheit verträgt und dieser sogar den Vorzug gibt.
Des Weiteren sollte auf die Beschaffenheit des Bodens geachtet werden, denn hier wird von der Winterheide einem humosen, durchlässigen Boden der Vorzug gegeben. Aber auch in kalkhaltigen Böden fühlt sich die Schneeheide wohl und somit kann man sie perfekt mit der Christrose kombinieren, die in kalkhaltigen Böden gedeiht.
Bei einem schweren Boden sollte dieser mit etwas Sand gelockert werden, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfalten kann. Damit die Fülle der Blüte besser in Szene gesetzt wird, sollte diese Heideart am besten flächig in größer angelegten Tuffs angepflanzt werden.
Die Pflege der Schneeheide
Die Pflege beginnt bereits bei der Anpflanzung der Schneeheide, diese erfolgt in einem Abstand von 25 bis 30 Zentimeter und stets in Gruppen. Für einen zu bepflanzenden Quadratmeter sollten sieben bis neun Pflanzen eingerechnet werden. Hierbei ist natürlich das Wachstum der Schneeheide entscheidend, welches von der Bodenbeschaffenheit abhängig ist.
Das Pflanzloch sollte etwa 15 Zentimeter tief sein und am besten mit Sand und Torf aufgefüllt werden. Mit diesem Torf-Sandgemisch kann man auch einen guten Schutz gegen die Staunässe bieten. Sollte sich hier noch kein geschlossener Bestand gebildet haben, dann setzt der erste Schritt zur Pflege ein.
Jedes Jahr im Herbst sollten dann die Erde zwischen den einzelnen Pflanzen mit mehreren Zentimetern humosem Material geschützt werden. Beim Gießen der Pflanzen sollte darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht, sondern der Boden nur feucht gehalten wird. Die Winterheide muss nur mäßig gegossen werden.
Im Frühjahr, etwa ab April, sollte langsam mit dem Düngen der Pflanzen begonnen werden. Allerdings sollte man hierbei sparsam den Dünger einsetzen.
Der Rückschnitt der Schneeheide
Ansonsten benötigt die Winterheide keine spezielle Pflege, lediglich sollten am Ende der Blütezeit die Triebe zurückgeschnitten werden. Durch den Rückschnitt werden die neuen Triebe besser durchtreten können und so kann der Gärtner für ein buschiges Aussehen der Pflanzen sorgen.
Wissenswertes über die Schneeheide
Da die Schneeheide eine sehr zeitige Blüte hat, die in der Regel ab Februar bzw. März beginnt, vereinzelte Sorten blühen sogar schon im Dezember, ist sie für Insekten die optimale Nahrungsquelle. Von den Blättern der Pflanzen ernähren sich Wanzen und auch Raupen von rund 27 Arten von Schmetterlingen.
Die Winterheide ist eine der meist gewählten Winterblüher im Garten, da sie oftmals über mehrere Monate in voller Blüte steht.
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