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Kartoffelrose - Rosa rugosa - Pflege, Schneiden

Die Kartoffelrose heißt so, weil ihr Laub dem der Kartoffeln ähnelt. Es handelt sich um eine Wildrosenart. Die Kartoffelrose ist anspruchslos und pflegeleicht. Ihre Hagebutten können gegessen oder verarbeitet werden. Für Insekten und ...



Vögel ist die Kartoffelrose eine Bereicherung des Speisezettels.

Im Gegensatz zu anderen Wildrosenarten gedeiht die Kartoffelrose auch auf leichten Böden. Sie stellt keine Anforderungen an das Pflanzsubstart. Der Standort sollte sonnig und warm sein. Lichter Schatten wird auch noch toleriert. Der Pflanzabstand von 0,8 m sollte eingehalten werden, vor allem, wenn man die Rose als Heckenpflanze einsetzen möchte.  Der beste Zeitpunkt für eine Pflanzung ist im Herbst, doch man kann sie auch im Frühling einsetzen. Der Boden sollte sehr locker sein, eine tiefgründige Auflockerung ist also Pflicht. Anschließend kann man den Boden mit Kompost, Mineraldünger und Stalldung anreichern. Nach dem Pflanzen sollten die Sträucher leicht angehäufelt werden. Die Pflanzen müssen gut angegossen werden. Ist der Boden sehr fest und verdichtet, sollte man ihn in regelmäßigen Abständen auflockern. Beim Pflanzen schneidet man die Triebe der Kartoffelrose bis auf wenige Knospen zurück. An starken Trieben lässt man vier bis fünf, an schwachen Trieben zwei bis drei Knospen stehen. Die ...



obersten Knospen müssen nach dem Schnitt nach außen stehen. So wird eine lockere Verzweigung erreicht.

Die Kartoffelrose setzt die Blüten und Früchte bereits am diesjährigen Holz an. Der Ertrag im nächsten Jahr steigt noch durch das größere Volumen der Sträucher.  Die Kartoffelrose wird alle zwei Jahre um drei Viertel zurück geschnitten. Wenn man sie als Heckenpflanze nutzt, lichtet man sie nur aus und entfernt jedes Jahr die ältesten zwei bis drei Triebe. So können sich wieder neue Triebe ausbilden.

Die Kartoffelrose lässt sich leicht durch die Abteilung von Ausläufern vermehren. Die Aussaat ist aufwändiger, führt aber auch zum Ziel. Die Pflanze vermehrt sich auch selbst durch die unterirdischen Ausläufer sehr gut. Wenn man nicht aufpasst, verbreitet sie sich wie ein Buschbrand.



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