Federbusch - Pflege, Schnitt und Überwinterung

Federbusch - Pflege, Schnitt und Überwinterung Der Federbusch, mit lateinischem Namen Celosia argentea, verdankt seinen Namen seinen großen Blüten, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Federn aufweisen. Er gehört zu der komplexen Familie der Amaranthaceae (Fuchsschwanzgewächse) und kommt weltweit in 45 bis 60 verschiedenen Arten vor.

Seine Blüten gibt es in besonders grellen, leuchtenden Farben, die ihn zu einem beliebten und begehrten Zimmerschmuck machen. Aber auch im Garten ist der Federbusch eine attraktive Beet- oder Kübelpflanze. Sobald etwas Wind bläst, entsteht in seinen Blüten ein sehr interessantes Farbspiel.

Aussehen des

Federbuschs


Der Federbusch ist eine Beet- oder Zimmerpflanze, die durch ihre ährenähnlichen Cymen besonders attraktiv ist. Cymen sind puschelartige Blütenstände, die aus unzähligen kleinen Blüten bestehen. Im Garten blüht er meist von Juli bis Oktober in sehr grellen Farben wie orange, rot, pink, gelb oder auch in einem dunklen purpur. Dagegen hebt sich der kräftige dunkle Grün der Blätter prächtig ab. Der Federbusch erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit bei allen Hobbygärtner, obgleich er nicht ganz pflegeleicht ist. Der Federbusch wird zwischen 20 und 25 Zentimeter hoch und passt daher gut zu anderen Pflanzen ins Beet.

Standort für Federbüsche

Die Wahl des Standortes im Garten ist beim Federbusch wichtig, da der Federbusch sehr empfindlich auf Kälte reagiert. Darum ist der Federbusch im Garten meist nur eine einjährige Pflanze, obgleich er eigentlich eine mehrjährige Pflanze ist. Es ist eine Haltung in einem Kübel zu empfehlen, falls die Pflanze an einem frostfreien Ort im Dunkeln überwintern kann. Bei einer direkten Aussaat in ein Beet, sollte also der Platz so gewählt werden, dass die Pflanze möglichst wenig Frost abbekommt.

Nur unter günstigen Bedingungen schaffen Gartenfreude es, dass der Federbusch wirklich eine mehrjährige Pflanze ist. So braucht der Federbusch einen halbschattigen Standort, da er keine direkte Sonneneinstrahlung verträgt. In praller Sonne verblüht er sehr schnell. Ist der Standort allerdings zu schattig, treibt er nur wenige Blüten aus, die zudem kümmerlich ausfallen.

Federbusch gießen

Der Federbusch ist auch hinsichtlich auf das Gießen anspruchsvoll. Er darf weder zu trocken stehen, noch mag er Nässe. Als ideal im Garten gilt also ein Standort, wo er ständig feuchte Erde hat, aber niemals nass steht, da er sonst fault. Beim Gießen des Federbuschs als Zimmerpflanze ist ebenfalls zu beachten, dass die Pflanze weder Nässe toleriert, noch trockene Erde mag. Er muss also sehr regelmäßig mit wenig Wasser gegossen werden. Am besten ist es vor dem Gießen, eine Daumenprobe zu machen, ob der Federbusch gegossen werden sollte.

Überschüssiges Gießwasser muss sowohl aus dem Pflanztopf wie auch aus einem Untersetzer am besten sofort entfernt werden, damit keine Staunässe entsteht. Staunässe macht den Federbusch auch anfällig für verschiedene Schädlinge. Der Federbusch mag es, wenn er hin und wieder mit einer Sprühflasche etwas Luftfeuchtigkeit bekommt. Seine Ansprüche gleichen denen der Fuchsien.

Düngung des Federbuschs

Als tropische und subtropische Pflanze braucht der Federbusch nur wenig Dünger. Hierbei reicht der gewöhnliche Flüssigdünger, der alle 4 Wochen dem Gießwasser zugesetzt werden kann. Auch die Blumenerde oder das Substrat sollten nicht zu nährstoffreich sein, da dies den Federbusch anfällig für Krankheiten und diverse Schädlinge macht. Außerdem vertragen auch die farbenprächtigen Blüten kein nährstoffreiches Substrat. Bei Topfpflanzen, die nur einjährig kultiviert wurden, erübrigt sich eine Düngung

ganz.

Federbusch schneiden

Celosia oder auch Federbüsche eignen sich weniger als Schnittblume. Verblühte Blütenstände müssen allerdings ausgeschnitten werden. Trotzdem eignet sich der Federbusch sehr gut als Trockenpflanze. Dafür sollte die Blüten des Federbusch alle geöffnet sein, bevor der Stängel geschnitten wird. Es sollten mehrere blühende Stendel als Busch zusammen getrocknet werden.

Federbusch - Vermehrung

Es ist möglich, den Federbusch als Samen direkt in das Beet auszusäen. Dennoch lohnt sich eine frühzeitige Anzucht eher. Da müssen die Samen zwischen März und April bei einer Zimmertemperatur von 20° Grad in leicht feuchte Erde gegeben werden. Sie werden entweder angedrückt oder mit wenig Erde bedeckt. Die Keimdauer beträgt 1 bis 2 Wochen, wenn die Erde minimal feucht gehalten wird. Staunässe verträgt der Federbusch auch als Samen nicht.

Die Anzucht in einem Minigewächshaus gilt als ideal,
wenn das Minigewächshaus regelmäßig gelüftet wird, um Kondenswasser zu vermeiden. Sobald die Sämlinge die entsprechende Größe erreicht haben, sollten sie einzeln in Pflanztöpfchen umgesetzt werden. Die Setzlinge dürfen nicht zu groß sein, weil sie sonst nachteilig auf das Umpflanzen reagieren. Die Pflanzen dürfen erst nach Mitte Mai, nach den Eisheiligen, ins Freie gepflanzt werden, da der Federbusch keinen Frost verträgt. Auch Verletzungen der Wurzeln sind unbedingt zu vermeiden.

Pflegehinweise
  • Federbusch dient als Zimmer-, Beet- oder Kübelpflanze
  • braucht halbschattigen Standort
  • mäßiges Gießen
  • wenig Dünger
  • nimmt bei Temperaturen unter 5° Celsius Schaden, sehr frostempfindlich
  • mehrjährige Pflanze, die aber meist einjährig kultiviert wird
Schädlinge

Für Blattläuse ist der Federbusch als Tropenpflanze sehr anfällig und sollte regelmäßig auf eventuellen Befall untersucht werden. Meist kommen die Blattläuse, wenn die Pflege des Federbuschs nicht optimal verläuft. So schwächen zum Beispiel Staunässe oder übermäßiges Düngen die natürliche Widerstandskraft der Pflanze. Es gibt aber auch andere Krankheiten, für die sich der Federbusch anfällig zeigt, wenn er nicht entsprechend der Pflegehinweise gehalten wird.

Die Pflege der Celosia Federbusch-Celosie

Sie können die Celosia Federbusch-Celosie bequem in einem Anzuchtkasten oder in einzelnen Töpfen aussehen und im Frühjahr bei etwa 25 Grad Bodentemperatur aufziehen. Sind die Pflanzen dann groß genug, sollte es halbschattiger Platz für sie gesucht werden. Sonne ist zwar für das Wachstum und das Gedeihen der Pflanze sehr gut, allerdings verblühen bei dieser Lage die Blüten recht schnell. Wählen Sie den Standort der Celosia Federbusch-Celosie zu schattig, werden Sie ebenso wenig Freude an der Pflanze haben, da diese dann recht träge wird, was das Blühverhalten angeht.

Gießen Sie die Celosia nur mäßig und achten Sie darauf, dass sie nicht zu trocken steht. Zudem darf sich keine Staunässe bilden. Am besten ist es daher, wenn Sie vor dem Gießen die Daumenprobe machen. Sollte Wasser im Untersetzer stehen, dann gießen Sie dieses ab. 

Wie bereits erwähnt, liebt die Celosia eine hohe Luftfeuchte. Um diese zu erzeugen, können Sie die Pflanze des Öfteren besprühen. Ebenso sollten Sie bei der Pflege der Celosia an den Dünger denken. Düngen Sie etwa aller vier Wochen. Hierzu können Sie einfach einen einfach Flüssigdünger aus dem Baumarkt verwenden. Düngen Sie nur sparsam und nicht zu oft, da die Pflanze sehr schnell überdüngt ist und so anfälliger für Krankheiten wird und sich dies negativ auf die Blütenpracht der Federbusch-Celosie auswirkt. 

Schneiden und Dekorieren

Zur Pflege der Celosia gehört auch das Schneiden. Schneiden Sie alle verblühten Blüten ab. Sie können die Celosia auch überwintern. Stellen Sie diese dazu einfach an einen warmen Ort und gießen Sie die sie nur hin und wieder, so dass sie nicht austrocknet. Da die Pflanzen jedoch recht presigünstig zu haben sind, verzichten die meisten Menschen auf das Überwintern und legen sich im Sommer einfach wieder eine neue Pflanze zu.

Als kleiner Tipp: Die Celosia Federbusch-Celosie eignet sich auch hervorragend zu Dekozwecken. Denn auch als Trockenblume sind die kräftigen Farben ein echter Hingucker. Verwenden Sie vorrangig Blüten, die kurz vor dem Öffnen stehen, ab und hängen Sie diese kopfüber an einen kühlen und schattigen Platz zum Trocknen auf.

Wissenswertes zum Federbusch in Kürze

Der Federbusch ist eine wunderhübsche Tropenpflanze, die sich drinnen und auch draußen halten lässt. Allerdings ist ihre Pflege etwas heikel, da sie gewisse Ansprüche an ihre Umgebung stellt. Er darf weder im direkten Sonnenlicht noch im Schatten stehen, verträgt nur mäßiges gießen und düngen und ist sehr anfällig für Frost. Trotzdem ist der Federbusch eine beliebte Gartenpflanze, die jedoch in der Regel nur einjährig kultiviert wird, obgleich er mehrjährig ist.
  • Der Federbusch hat seinen Namen nicht von ungefähr. Seine Blüten haben eine große Ähnlichkeit mit Federn. Außerdem hat er sehr auffällige, grellfarbige Blüten.
  • Das Farbspiel, welches sich ergibt, wenn der Wind durch einen Federbusch streicht, kann man nur als faszinierend bezeichnen. Deshalb registriert er eine ständig steigende Beliebtheit in unseren Gärten als Zierpflanze.
  • Er kann sowohl als Kübelpflanze gehalten, wie auch im Beet ausgesät werden. Der Nachteil bei einer Aussaat im Beet: Der Federbusch ist kälteempfindlich und im Beet daher nur einjährig. Trotzdem ist er sehr zu empfehlen, weil er ein außerordentlicher Blickfang ist.
  • Entscheidet man sich für die Aussaat im Beet, erhält man einen schöneren Effekt, wenn man Blumen unterschiedlicher Farben miteinander vermischt. Man sollte den Federbusch aber nur mit seinesgleichen kombinieren, um das harmonische Farbspiel und die Optik nicht zu stören.
  • Der Federbusch wird etwa 20 bis 25 Zentimeter hoch und nimmt daher nicht viel Platz ein. Das macht ihn ebenfalls zu einer hervorragenden Kübelpflanze. Im Kübel kann er sogar viele Jahre prächtig gedeihen und jedes Jahr seine schönen Blüten hervorbringen.
  • Für seine üppige Blütenpracht benötigt er allerdings den idealen Standpunkt. Dieser sollte heiß und sonnig sein. Im Gegensatz dazu möchte er reichlich gegossen werden und einmal in der Woche bekommen.
  • Macht man bei der Pflege alles richtig, dankt es der Federbusch mit einer durchgehenden Blüte von Juni bis September.