Zauberschnee, Euphorbia Diamond Frost - Pflege

Belebt die Gartengestaltung: ZauberschneeDer Zauberschnee Euphorbia Diamond Frost ist eine einjährige Pflanze. Ihr botanischer Name ist Chamaesyce hypericifolia. Sie eignet sich für sonnige/schattige Standorte. Sie trägt von Mai bis zum Frost weiße Blüten, ist hitze- und trockenheitsverträglich. Ihr Aufbau ist rund und geschlossen. Sie ist pflegeleicht, verwelkte Blüten müssen nicht entfernt werden.

Zauberschnee Euphorbia Diamond Frost gehört zu den pflegeleichten Pflanzen und ist ein schöner Blickfang im gesamten Garten. Die Pflanze kann auch mit anderen Pflanzen zusammen gepflanzt werden und wertet den Garten

mit ihrem Erscheinungsbild auf. Der Zauberschnee hat eine Höhe von 35 bis 50 Zentimetern. Die Pflege der Pflanze gestaltet sich einfach, da sie sehr robust ist und nicht viel Arbeit verursacht. Das Wolfsmilch-Gewächs hat zauberhafte, kleine, weiße Blüten, die einen herrlichen Kontrast zu der bunten Vielfalt im Garten bieten.

Aussaat
  • Der Samen der Pflanze kann sowohl in einem Kübel mit herkömmlicher Blumenerde, als auch im Garten ausgesät werden.
  • Der Zauberschnee sollte im Frühjahr ausgesät werden.
  • Damit die Aussaat erfolgreich verläuft, sollten die zarten Triebe immer genügend Feuchtigkeit erhalten.
Standort

Da der Zauberschnee sehr robust und pflegeleicht ist, kann sie wahlweise im Garten aber auch in einem Kübel oder im Blumenkasten auf dem Balkon gedeihen. Ihr Standort ist vorzugsweise sehr sonnig, jedoch macht ihr auch ein schattiger Standort wenig aus.
    
Boden

Zur Einpflanzung des Zauberschnees reicht handelsübliche Blumenerde vollkommen aus. Sollte die Pflanze jedoch an einem schattigen Standort eingepflanzt werden, empfiehlt sich die Verwendung von grober Blumenerde, damit der Wasserabfluss nicht blockiert wird und dadurch Vernässungen entstehen.

Gießen

Nachdem der Zauberschnee Euphorbia Diamant Frost eingepflanzt wurde, sollte die Pflanze gut gegossen werden. Das Wolfsmilch-Gewächs sollte während des Frühjahrs und Sommers nur gegossen werden, wenn es trocken und warm ist. Dagegen ist reagiert die Pflanze auf kürzere Trockenphasen recht unempfindlich.

Düngen

Damit der Zauberschnee im Garten gut gedeiht, muss er regelmäßig gedüngt werden. Gerade während der wärmeren Monate benötigt er viele Nährstoffe, damit er wachsen kann. Deshalb benötigt er im Frühjahr und Sommer besonders viel Dünger. Zur Nährstoffversorgung eignet sich entweder Langzeitdünger, der in die Erde gegeben wird oder die regelmäßige Gabe von Flüssigdünger, der mit dem Gießwasser verabreicht werden kann. Handelsüblicher Dünger reicht aus, damit der Zauberschnee prächtig heran wachsen kann.

Umtopfen

Die Pflanze darf jährlich umgetopft werden. Dazu wird sie behutsam aus der Erde heraus gegraben ohne dabei die Wurzeln zu verletzen und an ihren neuen Standort eingepflanzt. Ab einer Größe von 12 Zentimetern kann sie auch in einem Blumentopf eingepflanzt werden. Es ist keine zusätzliche Düngung notwendig, wenn sie bereits gedüngt wurde. Die weißen Blüten erscheinen schon bald nach dem Umtopfen und harmonieren mit Aufbau und Verzweigung.

Schneiden

Stecklinge können im Herbst vom Wolfsmilch-Gewächs geschnitten und diese dann an einem anderen Standort eingepflanzt werden. Sie bewurzeln unkompliziert und sollten die gleiche Pflege erhalten, sie die größeren Pflanzen des Zauberschnees.

Vermehren

Der Zauberschnee Euphorbia Diamond Frost lässt sich unkompliziert vermehren. Dazu werden die Stecklinge der Pflanze verwendet. Selbst wenn die Stecklinge abbrechen, ist dies unproblematisch, da auch diese
Teile in die Erde eingepflanzt werden

können und gedeihen. Die Stecklinge sollten stets feucht gehalten werden.

Überwintern
  • Da der Zauberschnee nicht winterhart ist.
  • Sobald der Frost beginnt, sollte er bei kühlen Temperaturen zwischen 10 und 15 °C überwintern.
  • Er kann allerdings auch im Wohnzimmer überwintern.
  • Wenn die Pflanze an einem kühlen Standort überwintert, darf sie nur sehr dezent gegossen werden.
  • Sie erhält bestenfalls nur wenig Wasser, damit sie nicht austrocknen kann.
Krankheiten

Der Zauberschnee kann an Botrytis erkranken. Botrytis gehört zur Gattung der Schlauchpilze und erzeugt Grauschimmelfäule bei der Pflanze. Die Auswirkungen der bräunlich bis gräulich in Erscheinung tretenden Anzeichen sind Gewebebefall der Pflanzenzellen. Sind die Pflanzen einmal infiziert und werden keine Maßnahmen dagegen ergriffen, zerfällt die Pflanze zusehends. Es entstehen Löcher, durch die Wasser verdunstet. Der Pilz kann im Inneren der zerfallenden Pflanze überwintern. Um die Pflanze vor der Krankheit zu bewahren, ist das Einhalten von Hygiene erforderlich.

Schädlinge

Zu den Schädlingen des Zauberschnees gehört die Spinnmilbe. Sie lebt meistens an der unteren Seite der Blätter und spinnt Netze, damit sie sich von dem Pflanzensaft ernähren kann. Bei der Nahrungsaufnahme punktieren die Epidermiszellen die Blätter der Pflanze und schädigen sie hierdurch.

Gezielte Pflege

Das unermüdliche Blühen des Zauberschnees ist auf die große Anpassungsfähigkeit zurückzuführen. Die zarten Blüten der Pflanze gedeihen am besten, wenn sie regelmäßig feucht gehalten und gedüngt werden. Damit gelingt der Pflanzenaufbau harmonischer. Stauende Nässe muss verhindert werden. Die Pflanze ist selbstreinigend und regenfest und blüht dauerhaft bis zum Frost. Die Pflanze mit den kleinen, weißen Blüten ähnelt dem Schleierkraut und kann hervorragend zwischen anderen Pflanzen wachsen. Durch ihr Aussehen verleiht die wärmeliebende Pflanze dem Garten Individualität. Ursprünglich kommt der Zauberschnee Euphorbia Diamond Frost aus warmen Regionen, wie Südamerika. Ihr Wasser- und Nährstoffbedarf ist mittelmäßig. Sie blüht reichhaltig ab April. Ihre Wuchsform ist kompakt und aufrecht. Sie ist dicht verzweigt und besitzt filigrane Triebe. Das Wolfsmilchgewächs eignet sich gut als Begleitpflanze in Blumenkästen aber ebenso zur Beetbepflanzung.

Häufig gestellte Fragen
  1. Was ist das für ein Saft, der aus der Pflanze austritt? - Wie schon erwähnt, gehört der Zauberschnee zur Gattung der Wolfsmilch-Gewächse. Unterarten dieser besitzen einen Saft, der wie Milch erscheint und bei Verletzungen erscheint. Da der Zauberschnee nicht zu den Nutzpflanzen gehört sondern eine Zierpflanze ist, dürfen keine Bestandteile der Pflanze gegessen werden. Auch der Saft muss bei Kontakt abgewaschen werden.
  2. In welchem Zeitraum blüht die Pflanze - Der Zauberschnee Diamant Frost blüht ab April. Die Dauer der Blütezeit erstreckt sich weiter über den Sommer, bis es zum ersten Frost kommt. In der kalten Jahreszeit muss die Pflanze an einen geschützten gelagert werden, da sie nicht winterhart ist.
  3. Mit welchen anderen Pflanzarten ist der Zauberschnee verwandt? - Der Zauberschnee ist beispielsweise mit dem Weihnachtsstern verwandt, der auch zur Gattung der Wolfsmilch-Gewächse gehört. Auch beim Weihnachtsstern tritt der milchige Saft bei Verletzungen aus.
Wissenswertes zum Zauberschnee in Kürze
  • Diese Euphorbia ist in Deutschland noch relativ neu. Sie wird erst seit einigen Jahren in Gärtnereien angeboten.
  • Meist wird sie als Kombinations- und Füllpflanze in Gruppenpflanzungen verwendet.
  • Euphorbia 'Diamond Frost' mag es warm und sonnig. Ein Kaltlufteintritt nach dem Auspflanzen führt zu Blattfall und Blattvergilbung.
  • Hohe Temperaturschwankungen sollten deshalb vermieden werden. Auch Zugluft verträgt die Pflanze nicht gut.
  • Ein zu dunkler Standort schränkt die Blühfreudigkeit ein.
  • Als Pflanzsubstrat eignet sich durchlässige, lockere Erde mit Perlite- oder Styroporzuschlag. Der pH-Wert sollte etwa bei 5,5 liegen.
  • Der Pflanzballen der Euphorbia 'Diamond Frost' sollte gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden.
  • Zeitweilige Ballentrockenheit wird besser vertragen als Nässe.
  • Gedüngt wird wöchentlich mit einem ausgeglichenen Mehrnährstoffdünger (0,2-0,3%ig).
  • Wenn die Pflanze zu sehr schießt, kann sie bedenkenlos zurück geschnitten werden. Sie wächst dann auch noch dichter. Euphorbia 'Diamond Frost' muss nicht ausgeputzt werden, sie ist selbstreinigend.

Die Vermehrung gelingt dem Laien meist durch Teilung eines großen Wurzelballens, wobei man vorsichtig sein muss, die Triebe brechen enorm schnell ab.