Rhipsalis cereuscula - Pflege
Rhipsalis cereuscula ist die bekannteste Vertreterin dieser Kakteenart. Die Pflanze bildet schlanke, zylindrisch geformte, hellgrüne Triebe aus. Diese verzweigen sich an den Enden und bilden außerdem zahlreiche Seitenäste aus. In den Areolen und auch auf der Oberfläche können sich vereinzelt kurze Dornen ausbilden. Die Blüten bilden sich ...an den Spitzen der kurzen Seitenäste, aus den Areolen heraus. Rhipsalis cereuscula ist von mittlerer Größe. Im Wachstum neigen Stamm und Äste dazu, sich in die Tiefe zu entwickeln. Es ist eine gute Hängepflanze, welche aus Südamerika stammt.
Standort
Rhipsalis cereuscula benötigt einen hellen Standort. Allerdings verträgt sie die Mittagssonne nicht. Die Pflanze kann im Sommer gern nach draußen gestellt werden. Dabei muss man aber auf einen Standort achten, der vor der Mittagssonne geschützt ist. Morgen- und Abendsonne verträgt die Kakteenart gut. Auch sollte der Platz wind- und regengeschützt sein. Im Winter stehen die Pflanzen auch gern warm. Sie müssen nicht kühl überwintert werden, um Blüten auszubilden. Ideal sind Temperaturen zwischen 16 und 20 ËšC. Wichtig ...
ist, die Wassergaben einzuschränken. Je kühler die Pflanzen überwintert werden, um so weniger gießt man. Bei etwa 5 ËšC stellt man die Wassergaben ganz ein.
Pflanzsubstrat
Wichtig ist, dass das Pflanzsubstrat gut drainiert ist. Überflüssiges Wasser muss gut abfließen können. Torfhaltige, sandige Erde ist ideal. Sie sollte weich sein.
Gießen
Wie alle Kakteen benötigt auch Rhipsalis cereuscula nicht viel Wasser. Man wartet mit dem Gießen immer solange, bis das Pflanzsubstrat gut angetrocknet ist. Ganz austrocknen sollte der Pflanzballen allerdings nicht, obwohl das noch besser ist, als wenn die Pflanze zu nass steht. Ist der Ballen trocken, taucht man ihn am besten in reichlich Wasser, damit er sich richtig voll saugen kann. Überflüssiges Wasser sollte etwa 10 bis 20 Minuten nach dem Wässern abgegossen werden, da stehende Nässe meist tödlich für die Pflanze ist. Die Wurzeln faulen dann und die Rhipsalis ist nicht mehr zu retten. Die Pflanzen können im Inneren Wasser speichern. Steht die Pflanze zu trocken, erkennt man das an den dürre und vertrocknet aussehenden Ästchen.
Rhipsalis cereuscula mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Im Raum sollte man Gefäße mit Wasser aufstellen, um die Luftfeuchte zu erhöhen. Das regelmäßige Besprühen der Pflanzen ist nicht empfehlenswert.
Düngen
Gedüngt werden die Pflanzen mit Kakteendünger. Man düngt 14tägig bis einmal monatlich, vom Frühjahr an bis zur Knospenbildung. Sobald sich ein Teil der Knospen geöffnet hat, stellt man die Düngung ein.
Schnitt
Rhipsalis cereuscula kann gestutzt werden, wenn das notwendig sein sollte. Ein Rückschnitt ist günstig, wenn die Pflanze üppiger und buschiger werden soll.
Vermehrung
Rhipsalis cereuscula wird über Stecklinge vermehrt. Die beste Zeit dafür ist der Sommer. Man verwendet Stammstecklinge, welche in ein Gemisch aus Sand und Torf zu gleichen Teilen setzt. Am besten pflanzt man immer gleich mehrere Stecklinge dicht zusammen. Das Pflanzsubstrat muss in den ersten Wochen leicht feucht gehalten werden. Später, wenn sich Wurzeln gebildete haben, behandelt man die Jungpflanzen wie ausgewachsene Exemplare.
Schädlinge und Krankheiten
Als Schädlinge treten Milben, Schmier- und Wollläuse auf.
Zu viel Wassergaben und daraus resultierende ständig feuchte Erde führen genau wie ein schlecht drainierter Boden zum Auftreten von Wurzelfäule.
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