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Beliebte Exoten im Garten

Es gibt sehr viele exotische Pflanzen, von denen man viele als Zierpflanze halten kann, während andere Früchte tragen, die man dann auch genießen kann.

Da Exoten im Garten immer beliebter werden, werden inzwischen viele dieser außergewöhnlichen Pflanzen so gezüchtet, dass ...



sie auch in unseren Breiten wachsen und gedeihen können.

Das beste Beispiel dafür ist die Kiwi, die eigentlich in Neuseeland zu Hause und nun auch in Deutschland in vielen Gärten zu finden ist. Aber auch die Erdnuss ist ein Exot, der inzwischen in den heimischen Gärten wächst.

Daneben ist die Physalis beliebt, die es in Deutschland vor allem als Nutzpflanze gibt. Unbekannt sind hingegen noch Exoten wie Kiwano, Pepino oder Tomatillo. Sie kennt man bislang eher aus dem Feinkostgeschäft und nicht aus dem heimischen Garten. Aber mit etwas Glück und Wissen um die Anforderungen der Gewächse kann man auch diese Exoten zum Fruchten bringen.

Die meisten Exoten, die man in unseren Bereiten kultivieren kann, sind obstartige Kulturen. ...



Aufgrund durchdachter Züchtungen gibt es immer mehr tropische und subtropische Pflanzen, die kultiviert werden können. Hinzu kommt, dass auch die Klimaentwicklung dazu beitragen, dass in Zukunft viele weitere tropische Gewächse auch bei uns besser wachsen können.

Die beliebtesten Exoten im Garten

Neben den bereits genannten Pflanzen gibt es viele weitere exotische Pflanzen, die beliebt sind und auch bei unserem Klima gedeihen. So etwa die Gespensterpflanze, die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, aus Brasilien und Mexiko stammt. Die Gespensterpflanze blüht von Juli bis September.

Ein echtes Schauspiel bietet der Schlafbaum, denn er rollt in der Nacht seine Blätter zusammen. Ferner rollt er sie bei Trockenheit auf, um sich zu schützen.

Als exotische Zierpflanze kann man auch die Medinilla magnifica kultivieren, die die einzige von ca. 125 Medinille-Arten ist, in Europa wachsen kann. Ursprünglich stammt sie von den Philippinen und zeigt sich mit wunderschönen rosafarbenen Blüten.

Ein Highlight ist auch das Flammende Schwert, eine Bromelienart aus Französisch-Guayana. Zwischen März und Mai blüht diese Pflanze, wobei sich die Blüte wie ein rotes Schwert aus der Blattrosette schiebt.

Richtig groß kann die Engelstrompete werden, denn vier Meter sind nicht selten. Diese Pflanzen stammen aus Südamerika, wird überwiegend als Kübelpflanze kultiviert und ist komplett giftig.

Einer der bekanntesten Bäume in Afrika ist der Affenbrotbaum, der inzwischen auch bei uns wächst. Ihn kann man aus Samen ziehen. Ausgewachsen kann der Affenbrotbaum zwischen 16 und 20 Meter hoch werden.

Wissenswertes zu Exoten im eigenen Garten

Es gibt eine Regel, die für den erfolgreichen Anbau von Exoten besonders wichtig ist: es muss warm und sonnig sein, weshalb der Anbau dieser Kulturen in den milden Regionen Deutschlands am viel versprechendsten ist. Aber auch in kühleren Gegenden Deutschlands kann man viele Exoten anbauen, sofern man ihnen im Garten ein sonniges und windgeschütztes Plätzchen gibt.

Damit sind sonnige Balkone und Terrassen, auf denen ein Schutz gegen übermäßigen Wind und Regen geboten ist, besonders gut geeignet. Ferner sollte man eine Kletterhilfe zur Verfügung stellen, denn bei dem meisten Exoten handelt es sich um Kletterer.

Des Weiteren sollte man wissen, dass man die Exoten jedes Jahr auf Neue pflanzen muss. Viele ausländische Gewächse sind zwar in ihrer Heimat mehrjährig - aber nicht bei uns. Begründet ist dies in den kalten Wintern in Deutschland.

Es gibt nur einige wenige Ausnahmen, die nicht nur einjährig kultiviert werden können, wie z.B. die Kiwi oder Feigen. Sie wurden durch die Züchtung an die klimatischen Bedingungen in Deutschland angepasst.



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