Pflege der Feuerpalme (Fabienne)

Die Heimat der Feuerpalme, die den lateinischen Namen Archontophoenix alexandrae trägt, ist eigentlich Australien. Und hier findet man diese schöne Palmenart vorzugsweise in den feuchteren Gebieten. In diesen Gebieten findet die Feuerpalme optimale Bedingungen vor, und kann somit auch unbehindert ihre Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreichen. Bei ausgewachsenen Feuerpalmen können die Palmwedel eine stattliche Länge von bis zu 4 Metern erreichen. Die Palmwedel der Feuerpalme hängen nur ganz sanft, in einer gleichmäßigen Wölbung, über und bieten dem Betrachter so einen sehr eleganten Anblick. In ihrer Heimat, da wo die Feuerpalme die besten Bedingungen vorfindet, wächst

sie rasch und erreicht sehr schnell ihre endgültige Höhe.

Die Feuerpalme ist zwar ursprünglich in Australien beheimatet, jedoch ist diese Palmenart auch als Zimmerpflanze sehr gut geeignet. Man muss nur für die richtigen Bedingungen sorgen.

Im Grunde ist die Feuerpalme auch für Anfänger gut geeignet, da sie nicht die Anspruchvollste aller Pflanzen ist. Sie verzeiht hin und wieder auch gerne den einen oder anderen Fehler bei der Pflege. Wenn man allerdings Interesse daran hat, seine Feuerpalme möglichst lange zu besitzen, dann sollte man sich schon an ein paar Regeln bei der Pflege der Palme halten.

Zuerst einmal sollte gesagt sein, dass man im Blumengeschäft oder im Gartencenter nicht unbedingt darauf aus sein sollte, sich die größte, dort erhältliche Feuerpalme zu angeln. Wenn man nämlich bei sich zu Hause später einmal wirklich gute Bedingungen für die Feuerpalme geschaffen hat, dann wird man staunen wie schnell sich diese Palme entwickelt und wie schnell sie an Größe zunimmt.

Doch was sind die optimalen Bedingungen
für eine Feuerpalme im Wohnzimmer? Wenn man sich eine noch relativ kleine Feuerpalme nach Hause holt, dann sollte man es auf jeden Fall vermeiden, diese der direkten, prallen Sonneneinstrahlung auszusetzen. Viel lieber mögen die kleinen Feuerpalmen den Halbschatten. Wenn die Palme dann schon etwas älter und größer ist, dann kann man sie jedoch langsam und allmählich auch an die pralle Sonne gewöhnen. Allerdings ist die Feuerpalme auch in höherem Alter durchaus mit einem Standplatz im Halbschatten zufrieden.

Wenn man die Feuerpalme kauft, dann ist sie meistens in ein Substrat gepflanzt. Wenn man die Pflanze dann nach einiger Zeit umtopfen muss (die Feuerpalme wächst ja relativ schnell und braucht daher auch öfters mal einen größeren Topf) dann kann man selbstverständlich auch wieder ein Substrat verwenden. Allerdings sind ältere Palmen auch mit ganz normaler Gartenerde sehr zufrieden.

Beim Gießen der Feuerpalme sollte man wieder bedenken, aus welcher Region der Erde diese Pflanze stammt. Das heißt, dass man die Feuerpalme immer recht feucht halten sollte, so wie sie es gewöhnt ist. Und da auch die Luftfeuchtigkeit im Regenwald von Australien einigermaßen hoch ist, ist die Feuerpalme im heimischen Wohnzimmer verständlicherweise auch äußerst dankbar dafür, wenn man die Blätter hin und wieder mit Wasser besprüht. Beim Stichwort Wasser bleibt noch zu erwähnen, dass die Feuerpalme ein Wasser mit einem geringen Kalkgehalt bevorzugt. Zu kalkhaltiges Wasser schadet der Palme auf Dauer!

Bei den Temperaturen ist die Feuerpalme nicht ganz so anspruchsvoll wie andere Palmenarten. Man muss also für seine Feuerpalme nicht unbedingt den wärmsten Platz in der Wohnung suchen. Im Winter ist

diese Palme sogar mit Temperaturen um die 15 °C bestens zufrieden zu stellen. Und im Sommer kann man die Feuerpalme, ohne Bedenken, auch in nicht ganz so warmen Gegenden nach draußen, auf die Terrasse oder in den Garten stellen.

Die Feuerpalme ist zwar ein tropisches Gewächs aber trotzdem auch in unseren Breiten gut zu halten. Ein halbschattiger, mäßig warmer Standort reicht vollkommen aus, um optimale Bedingungen für die Archontophoenix alexandrae, die Feuerpalme zu schaffen.