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Palmen pflanzen - so gehts!

Wenn man eine Palme pflanzt, sollte man sich vorher erkundigen, welche Bedingungen nötig sind, damit sie sich wohl fühlt und gut gedeiht. Palme ist nicht gleich Palme, die Haltungsbedingungen können sehr unterschiedlich sein. Im wesentlichen reicht ...



es, wenn  man die Ansprüche an Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wasser erfüllt.

Die meisten gekauften Palmen stehen schon in einem für sie gut geeigneten Pflanzsubstrat. Darin können sie verbleiben, bis die Wurzeln beginnen, aus den Abzugslöchern heraus zu wachsen. Wenn man umtopfen oder neu pflanzen möchte, ist einiges zu beachten. Die meisten Palmen bevorzugen ein leicht saures Substrat. Einige wenige dagegen mögen alkalische Pflanzsubstrate. Torf und Kompost unter normale Pflanzenerde gemischt, das mögen fast alle Palmen. Auch kann man lehmige Gartenerde zusetzen. Am besten nimmt man von jedem Zusatz gleich viel, da kann man nicht viel falsch machen. Das Substrat auflockern kann man durch die Beigabe von feinem Sand oder Quarzsplit. Um das Pflanzsubstart nahrhaft zu machen, können Hornspäne oder Guano eingearbeitet werden.

Bei großen Palmen muss man darauf achten, dass der Pflanzkübel schwer genug ist und einen guten Stand hat. Das ist ...



besonders wichtig, wenn man sie im Sommer nach draußen stellt. Der Wind soll die Palme ja nicht umwehen.

Beim Einpflanzen füllt man zuerst eine Drainageschicht in den Pflanztopf. Diese sollte 1 bis 2 cm hoch sein und aus Kies, kleinen Steinen oder Blähton bestehen. Unter einen Teil des Pflanzsubstrates sollte man noch Styroporkügelchen, Blähton oder andere luftige Füllstoffe mischen, damit die Wurzeln viel Luft bekommen. Als letztes füllt man den Pflanztopf mit einer Schicht normaler Erde auf, denn das Durcheinander von Torf, Kompost, Kügelchen und Blähtonstücken sieht nicht gerade attraktiv aus. Zum Schluss wird leicht angegossen.

Beim Umtopfen achtet man darauf, dass das neue Gefäß nur wenig größer ist, als das alte. Ansonsten dauert es sehr lange, bis die Pflanze weiter wächst. Die ganze Kraft geht in das Wachstum der Wurzeln, die jetzt viel mehr Platz haben.

Im Handel werden jede Menge Spezial-Substrate und Palmenerden angeboten. Die können zwar verwendet werden, aber nur wenige taugen etwas. Stattdessen kosten sie richtig Geld. Am besten mischt man sich die passenden Substarte selbst. Das ist billiger und nicht kompliziert.

Winterharte Palmen können auch ins Freiland gepflanzt werden. Sie wachsen am besten an einem sonnigen, windgeschützten Platz. In der Regel kommen sie gut mit normalen Gartenböden zurecht, wenn man ihn etwas verbessert. Bei schweren Böden mischt man Sand oder anderes, gröberes, Poröses Material unter. Lavasplitt eignet sich gut. Erst muss der Boden mit einer Grabegabel gut aufgelockert werden, dann werden die Beigaben untergemischt. Gut abgelagerter Kompost wirkt sich ebenfalls gut aus. Er sollte aber mindestens zwei Jahre alt sein.

Das Pflanzloch sollte doppelt so groß sein wie der Topf, in dem die Palme noch steht. Trotzdem darf die Pflanze nicht tiefer stehen, als sie im Topf stand. Untendrunter also ausreichend neue Erde füllen, Palme hinein und mit dem restlichen Pflanzsubstart auffüllen. Wichtig ist, die Erde hinterher reichlich zu wässern, damit sich die Hohlräume schließen. Die Erde darf nicht festgetreten werden. Bei ausgesprochen sandigem Boden sollte ausreichend Humus eingearbeitet werden.

Wichtig ist, nach der Pflanzung für einige Monate ausreichend zu wässern. Ausnahmen gibt es nur bei ausreichend Niederschlag. Man düngt die Palme erst im nächsten Frühjahr, am besten mit einem Volldünger, der wenig Phosphat enthält.



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