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Palmenpflege im Haus, Balkon und Terrasse

Palmen sind willkommene Gäste, die ein mediterranes, oder tropisches Flair in die eigenen vier Wände bringen. Deren Pflege sollte man jedoch nicht überstürzen. Palmen stammen in der Regel aus Gegenden, wo es ganzjährig warm ...



und die Luftfeuchtigkeit relativ hoch ist. Nur einige wenige Sorten kommen mit Kälte und trockener Luft zurecht.

Unter den Palmenarten gibt es welche, die lieber trockene Füße haben, und welche, die man etwas häufiger gießen muss. Wer sich Palmen anschafft, sollte sich also darüber im Klaren sein, dass es hier mit einmal wöchentlich gießen nicht getan ist. Jede Palme hat ihre eigenen Ansprüche an Feuchtigkeit, Luftfeuchtigkeit, Licht und Nährstoffe, entsprechend ihrer Herkunft. Diese Aspekte muss man auf jeden Fall vor dem Kauf berücksichtigen. Palmen, die volle Sonne benötigen, finden am Südfenster ihren perfekten Standort. Diese Palmen können auch auf der Terrasse, oder auf dem Balkon durchaus in voller Sonne stehen. Palmen, die lieber im Halbschatten wachsen, sollten in einiger Entfernung zum Südfenster, oder noch besser an Ost-, oder Westfenstern stehen. Auch auf Balkon und Terrasse bevorzugen diese Arten ein geschütztes Plätzchen, ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Palmen, die als Kübelpflanzen ...



die Sommermonate draußen verbringen, bedürfen einer kühleren Überwinterung. Ein Kellerraum, in dem etwa 14-16 Grad Celsius warm ist, eignet sich am besten. Hier sollte man jedoch für eine zusätzliche Lichtquelle (Wachstumsleuchten) sorgen, denn Licht benötigen die Palmen auch in ihrer Ruhephase. Palmen, die ganzjährig als Zimmerpflanze kultiviert werden, bleiben auch im Winter an ihren gewohnten Standorten. Einige Palmenarten, wie z.B. die Hanfpalme, vertragen auch durchaus Minusgrade (bis -10 Grad Celsius) und können in den Garten ausgepflanzt werden. Ein leichter Frostschutz sorgt dafür, dass die Palme auch gut über den Winter kommt, ohne groß Schaden davon tragen zu müssen.

Palmen benötigen ein leicht saures Substrat. Meist werden die Palmen in Substraten zum Kauf angeboten, die speziell für Palmen gemischt ist. Mit etwas Torf kann man gewöhnliche Blumenerde sauer stimmen. Bei der Herstellung von Palmensubstraten sollte man auch auf Kompost zurückgreifen. Weitere Bestandteile von Palmensubstraten sind Sand und Quarzsplit. Palmen benötigen für ihren Zellaufbau Silikate. Diese sind in Sand und Quarzsplit vorhanden.

Gedüngt werden Palmen in Töpfen und Kübeln nur in ihrer Wachstumsphase, also zwischen Frühjahr und Herbst. In dieser Zeit erhalten die Palmen einen speziellen Dünger, die nach Herstellerangabe dosiert wird. Für kräftige und gesunde Blätter lohnt sich die Anschaffung von Algensaft. Hiermit werden die Blätter regelmäßig alle 3-4 Wochen besprüht. Der Algensaft, der im Fachhandel erhältlich ist, stärkt die Widerstandskraft der Palmen. Wichtig: Algensaft muss unbedingt unter die Blätter gesprüht werden.



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