Papyrus-Pflanze – Pflege der Papyros, Papyrusstaude
Pflanzen im Garten - Tropische Pflanzen und exotische Pflanzen

Papyrus-Pflanze – Pflege der Papyros

Die Papyrus-Pflanze stammt aus Zentralafrika. Umso erstaunlicher ist, dass sie sich auch in unseren Breiten in Vorgärten und rund um Terrassen immer größerer Beliebtheit erfreut. Grund dafür ist vor allem die bizarre Optik und die grazilen Blätter der Papyros. In der Regel ist Papyros mehrjährig, doch vor allem bei den Topfpflanzen gibt es viele einjährige Arten, deren Lebensdauer sich in der Regel auch durch Düngung nicht verlängern lässt.

Die Düngung spielt bei der Versorgung dieser afrikanischen Schönheit eine sehr wichtige Rolle: es muss zwingend regelmäßig gedüngt werden, mindestens 2 Mal pro Monat benötigt die ...
Pflanze zusätzliche Nährstoffe. Jedoch kann die Düngung im Herbst und Winter ausgesetzt werden, um der Pflanze die notwendige Ruhephase zu ermöglichen. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen ist sie relativ resistent gegenüber Schädlingen, sie kann gelegentlich von Spinnmilben befallen werden. Diesen sollte man mit alternativen Mitteln begegnen, da die Giftstoffe ebenfalls von der Pflanze sehr gut durch die Blätter aufgenommen werden.

Im Hinblick auf den idealen Boden ist bei der Pflege der Papyros zu sagen, dass es keinen speziellen Boden für diese Pflanze gibt. Sie kann auch ohne Erde gedeihen, solange sie einen Untergrund hat, an dem die Wurzeln halt finden. Sie ist, was den Boden oder den Pflanztopf angeht, sehr anspruchslos, vorausgesetzt, die Wasserzufuhr ist ausreichend.

Obwohl die Papyrus-Pflanze aus einem sehr regenarmen Gebiet kommt, benötigt die Pflege der Papyros vor allem bei der Wasserzufuhr einigen Aufwand. Während man annehmen könnte, dass Papyrus sehr genügsam ist, muss die Pflanze täglich ausreichend gegossen werden. Papyros wächst in Afrika in sumpfigen Gebieten und an den Ufern von Flüssen und Seen, ist als Staunässe gewöhnt. Wer in Deutschland die Papyrus-Pflanze im Topf halten will, sollte für Staunässe im Übertopf sorgen – das Wasser darf gern 1cm hoch stehen, die Pflanze wird es danken. Wer die Papyros in den Garten pflanzen will, sollte sie an einem Teichrand ansiedeln, hier fühlt sie sich am wohlsten.

Das Herkunftsland Afrika macht es deutlich: am besten gedeiht die Papyrus-Pflanze an einem sehr warmen, hellen Standort, wobei direkte Sonne keinen Schaden für die Papyros darstellt. Man sollte jedoch darauf achten, dass man die Pflanze nicht nur regelmäßig gießt, sondern auch die Blätter besprüht bzw. die Papyros an einem Ort mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit steht. Die Blätter nehmen einen großen Teil des Flüssigkeitsbedarfs auf, sie sollten daher beim Bewässern auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

Beim Standort für die Papyrus-Pflanze ist wichtig, dass man beachtet, dass sie keine Temperaturen unter 15°C verträgt. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Pflanze ab einer bestimmten Temperatur im Haus zu halten. In der Regel kann die Papyros unbeschadet zwischen April und August, bei entsprechend hohen Temperaturen auch länger, im Freien stehen. Sie ist sehr temperaturempfindlich und verzeiht selten, wenn sie bei Temperaturen unter +15°C gehalten wird.
 

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