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Pflanzen im Garten -
Tropische Pflanzen und exotische Pflanzen
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Phönixpalme, DattelpalmeDie Phönixpalme ist auch bekannt als Dattelpalme. Sie ist eine Fiederpalme. Es gibt sie in verschiedenen Arten (ca. 13), jedoch sind nicht alle als Zimmerpflanze geeignet. In unserem Klima wird sie selten über zwei Meter hoch.
Die Phönixpalme ist die anspruchsloseste unter den Palmen. Sie kann man sowohl im Zimmer als auch im Kübel auf Terrasse und im Garten halten.
Wer Zeit und Geduld hat, kann sich eine Palme aus Samen (Kernen) selber ziehen. Die Kerne sollte man zuerst in Wasser einweichen (zwei Tage) und danach
in einer flachen Schale in sandige Aussaaterde stecken und alles abdecken. Das Gefäß braucht einen warmen Standort, die Bodentemperatur sollte etwa 25 Grad betragen. Die Keimdauer kann zwei bis drei Monate betragen. Zuerst zeigt sich ein Keimblättchen. Erst wenn sich das zweite Blatt zeigt, die Abdeckung entfernen und vorsichtig umtopfen. Zur Sicherheit kann man noch eine Tüte Überstülpen. Wenn das dritte Blatt oben an die Tüte stößt, nimmt man sie ab. Nun hat das Pflänzchen genügend Kraft. Als Erde eignet sich normale Palmenerde, die im Handel erhältlich ist.
Dattelpalmen brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das Nordfenster eignet sich nicht. Von März bis September muss man die Pflanzen mit ausreichend Wasser versorgen. Kalkhaltiges Wasser vertragen sie nur schlecht. Einmal in der Woche empfiehlt sich die Zugabe von Spezialdünger. Die Palme mag es, wenn man ab und zu ihre Wedel feucht abwischt. Im Winter wird mäßig bis gering gegossen, die Erde darf aber nicht austrocknen. Es wird nicht gedüngt. Jüngere Pflanzen topft man alle zwei bis drei Jahre um, ältere alle vier Jahre. Wenn die Palme nicht mehr größer werden soll, kann man die Wurzeln etwas zurückschneiden. Dabei muss man beachten, dass zwei Wochen lang wenig gegossen wird.
Phönixpalmen wachsen sehr gut in Hydrokultur. Manchmal bekommen die Palmen braune Flecken. Das kann verschiedene Ursachen haben. Das Gießwasser kann zu kalkhaltig sein, zu kalt.
Stellt man die Pflanze im Winter zu warm, können Schildläuse auftreten. Nach dem Umzug vom Freiland in die Wohnung erscheinen oft Spinnmilben. Diese bemerkt man oft erst, wenn ernsthafte Schäden zu sehen sind. Deshalb achte man in dieser Zeit vermehrt auf den Befall und untersucht die Palme darauf hin. Wenn die Phönix nicht richtig wächst, hilft oft frische Erde und Dünger. Auf Frost reagiert sie nicht gut, dann gehört sie in ein warmes Quartier. Die Palme nicht vor eine Heizung stellen, dass bekommt den Wedeln nicht. Sie werden trocken und braun.
Hat man eine Phönixpalme angeschafft, lässt man sie erst einmal eine Woche ruhen. Es wird weder gegossen noch gedüngt. Sie muss sich an den neuen Standort gewöhnen. Danach fängt man normal an zu wässern. Es muss immer von unten gegossen werden, sonst fördert man Fäule. Ab und zu freut sich die Palme auch über eine Dusche. Ab Oktober wird weniger gegossen. Ab November wird nicht mehr gedüngt. Die Phönix braucht eine Ruhephase. Die Temperaturen könne bis auf fünf Grad sinken.
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