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Zittergras: Pflege & Schneiden

Zittergras ist ein Ziergras, gehört zu den Süßgräsern und kommt auf mageren Wiesen und Weiden natürlich vor. Auffällig ist der Blütenstand, eine lockere, ausgebreitete und pyramidenförmige Rispe mit langen dünnen Rispenästen. Schon beim leisesten Windhauch bewegen sich die herzförmigen Blüten und zittern. Hierdurch kam das Gras zu ...



seinem Namen. Die Pflanze ist das einzige Zittergras, welches in Deutschland natürlich vorkommt.

garten13 flBesonders in Bauern- und Wildgärten ist das Zittergras beliebt. Außerdem kann es in Wildblumensträußen und zur Dachbegrünung verwendet werden. Viele Pflanzenfreunde trocknen das Gras und nutzen es für Trockengestecke und ähnliches. Das Zittergras ist eine mehrjährige, ausdauernde und pflegeleichte Pflanze.

Standort

  • sonnig
Pflanzsubstrat
  • schwach sauer bis neutral
  • durchlässig und recht trocken
  • mager, keinesfalls zu nährstoffreich
  • sandiger Boden ist ideal
  • Pflanzabstand 30 bis 40 cm
  • 5 bis 7 Pflanzen pro m²
Gießen und Düngen
  • benötigt nur wenig Wasser
  • verträgt längere Trockenheit und zeitweise Überschwemmung
  • keinesfalls Düngen, das verträgt Zittergras nicht
Schneiden
  • Wenn die Blüten unansehnlich werden, Rispen herausschneiden!
  • Rückschnitt im Frühjahr, wie bei den ...



    meisten Gräsern

Überwintern
  • ausreichend winterhart, auch ohne Schutz
  • bei Rückschnitt im Herbst - Neigung zu Fäulnis
  • sieht im Winter besonders bei Frost ausnehmend gut aus
Vermehren
  • durch Aussaat
  • Samen keimen nach 10 bis 12 Tagen bei 20 bis 25 ˚C
  • Erde feucht halten, aber keinesfalls nass
  • Anzuchterde verwenden
  • leicht durch Teilung zu vermehren
Krankheiten und Schädlinge
  • robuste Pflanze
  • kaum Schädlinge
  • zu dichter Stand kann zu Botrytispilz (Schimmel) führen
Tipps
  • Zittergras zum Trocknen vor der Reife schneiden und aufrecht trocknen lassen
  • Großes und Mittleres Zittergras werden gern für die Fütterung von Ziervögeln, speziell für Wellensittiche genutzt
Fazit

Zittergras ist in der freien Natur selten geworden. Überdüngte oder überhaupt gedüngte Böden sind Schuld daran. Zittergras gedeiht auf kargen Böden am besten. Im Garten macht sich das Gras gut. Es ist absolut pflegeleicht. Die Blütenähren lassen sich gut für Trockensträuße nutzen, sehen aber auch im Winter toll im Beet aus. Alles in allem ist das Zittergras etwas für jeden sonnigen Garten.


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