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Alpenveilchen
Pflanzen im Garten - Zimmerpflanzen

Alpenveilchen

Alpenveilchen kennen die meisten nur als dekorative Zimmerpflanze. Doch dieses hübsche Gewächs gibt es auch für den Garten. Sie liebt humosen, durchlässigen, kalkhaltigen, nicht zu nassen lehmigen Sandboden in geschützter, halbschattiger bis schattiger Lage. Am besten pflanzt man Alpenveilchen unter Gehölzen, wo sie von unten die Feuchtigkeit, die sie brauchen bekommen, von oben jedoch durch die Äste und Zweige gut vor Nässe geschützt sind.

Sehen sehr hübsch aus, zwischen Farnen, Lavendel, oder Salbei. Die Vermehrung erfolgt am besten über Samen, die man im Frühherbst aussät. Die Temperaturen sollten noch knapp über 20°C liegen. Es gibt viele winterharte Sorten, am ...
besten mal im Internet stöbern oder in den Gärtnereien nachfragen. Werden leider viel zu selten angeboten. Im Internet findet man jedoch häufig Samen oder Knollen auf den Auktionsplattformen oder in vielen Online-Shops.

Alpenveilchen im Haus sind empfindliche Zimmerpflanzen, die eine besondere Pflege benötigen. Sie sind zwar nicht pflegeintensiv, jedoch sollte man auf einige Kleinigkeiten achten. Alpenveilchen dürfen nur über ihre Untersetzer gegossen werden. Immer dafür Sorge tragen, dass die Blüten und die Blätter kein Wasser abbekommen, sonst besteht schnell Fäulnisgefahr. Dünger benötigen sie in der Wachstum- und Blühphase alle 14 Tage. Im Frühjahr beginnen die Blätter gelb zu werden. Dies ist ein deutliches Zeichen für ihre Ruhezeit. Zu dieser Zeit hört man auch mit dem Düngen auf und die Wassergaben werden ebenfalls auf das nötigste reduziert. Alles Verblühte und Vergilbtes restlos entfernen, damit man Infektionen keinen Nährboden bieten kann. Den Sommer über können Alpenveilchen gerne an die frische Luft, hier jedoch darauf achten, dass sie vor Sonne und Regen geschützt sind. Die empfindlichen Knollen dürfen nicht verdorren.
Gegen Ende August ist die beste Zeit, die Alpenveilchen umzutopfen. Hier darauf achten, dass der obere drittel der Knöllchen nicht gänzlich mit Erde bedeckt werden. Sobald sich frischer Austrieb zeigt, kann man wieder häufiger Wasser geben und auch wieder mit dem Düngen beginnen.

von Hajnalka Prohaska
 


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