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Pflanzen im Garten -
Zimmerpflanzen
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Christrose, Schneerose
Die Christrose, mit lateinischem Namen als Helleborus bezeichnet, wird auch Nieswurz genannt. Sie gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Winter- und Vorfrühlingsblühern in unseren heimischen Gärten.
Die Blüten der Christrose weisen eine weiße, teilweise rosa überhauchte Färbung auf, einige sind auch pflaumenfarbig. Die Schalenblüten sind etwas nickend, flach und relativ groß und stehen an den Stängelenden jeweils einzeln. Die Blätter der Christrose eisen eine dunkelgrüne Färbung auf, sind geteilt und haben eine ledrig, derbe Oberfläche.
Die Wurzeln der Christrose sind schwärzlich gefärbt. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern und ihre
Blütezeit erstreckt sich auf die Monate Dezember bis April. Heute ist die Christrose im Handel auch als Schnittblume oder Topfpflanze fürs Zimmer erhältlich.
In den heimischen Gärten fühlen die Pflanzen sich vor Gehölzen und zwischen höheren Bäumen besonders wohl und kommen dort ausgesprochen gut zur Geltung, aber auch in der Rabatte macht sich die Christrose gut.
Der Boden sollte nährstoff- und humusreich, sowie kalkhaltig sein. Als Standort bevorzugt die Christrose einen halbschattigen bis schattigen Platz. Unter waldähnlichen Bedingungen kann die Christrose gut gedeihen. Eine regelmäßige und ständige Bodenbearbeitung sollte auf jeden Fall vermieden werden, da dies die Pflanze nicht verträgt.
Gelegentliche Kalkgaben können den Blütenansatz und das Wachstum fördern. Wenn die Fruchtstände der Christrose voll ausreifen, so säen diese sich selbst aus.
Die Christrose gehört zu eigentlich zu den pflegeleichten Pflanzen, jedoch werden häufig zwei Krankheiten beobachtet. Zum einen die pilzliche Blattfleckenkrankheit und zum anderen eine Fäule an der Basis der Blattstängel. Die Christrose enthält das Glykosid Helleborin, welches Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann bei größeren Dosierungen. Kommt die Haut mit dem Pflanzensaft in Berührung, so kann dies unter Umständen zu Hautreizungen führen.
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