Lebkuchenbaum - Kuchenbaum - Pflege

Es gibt weltweit faszinierende Pflanzen und der Lebkuchenbaum gehört auf jeden Fall dazu. Der Lebkuchenbaum oder auch Kuchenbaum genannt führt den lateinischen Namen Cercidiphyllum japonicum. Er stammt aus Ostasien und findet sich manchmal in Parks in der gemäßigten Zone. Der Kuchenbaum verdankt seinem Namen dem typischen Geruch, den seine Blätter verbreiten und der an frisch gebackenen Kuchen erinnert. Der Geruch ist bei feuchtem Wetter intensiver als bei trockenem und er verfliegt, wenn die Blätter vertrocknen. Lebkuchenbäume kommen sowohl in Japan wie auch in China vor.

Aussehen des Kuchenbaums

Der Lebkuchenbaum gehört zu den

sommergrünen Laubbäume oder gilt auch als Großstrauch. Seine Wuchshöhe erreicht er mit maximal 30 Metern, jedoch sind die meisten Exemplare zwischen 10 und 20 Metern hoch. Er bildet eine längliche, leicht kegelförmige Krone durch seine nach oben ausgerichteten Äste, wobei die Krone selber eher licht ist. Die Rinde des Kuchenbaums ist braungrau zu nennen und junge Bäume erkennt der Hobbygärtner an seiner glatten Rinde. Im Alter raut sie auf, wird netzartig oder auch fein gefeldert. Das Wurzelwerk des Lebkuchenbaumes verzweigt sich flach und zeitweilig herzförmig. Jedoch bildet es keine Ausläufer aus. Die Blätter sprießen sehr früh im Jahreszyklus und sind gegenständig angeordnet. Die Form der Blätter ist etwas länglich, die Blattstiele sind meist rot und rund 6 Zentimeter lang. Die Basis ist herzförmig, die Spitze läuft zu und der Blattrand weist eine feine Zähnung auf. Die Blüten sind unauffällig rot und erscheinen vor den Blättern. 

Standort des Kuchenbaumes

Obgleich der Kuchenbaum eigentlich ein Solitär ist, der viel Platz im Garten beansprucht, ist es durchaus auch möglich, ihn in einem Pflanzkübel als Strauch zu halten. Dafür eignen sich eher die ganz jungen Exemplare. Wenn ein Hobbygärtner seinen Lebkuchenbaum wegen des Duftes auf die Terrasse stellen möchte, müssen einige Ansprüche des Kuchenbaums berücksichtigt werden. Er soll zwar hell und sonnig stehen, muss aber trotzdem eine hohe Luftfeuchtigkeit haben. Hier ist es ratsam, ihn gerade bei trockenem Wetter morgens und abends mit einer Sprühflasche einzunebeln. Besonders sich wichtig ist, dass der Kuchenbaum im Pflanzkübel nicht in trockener Erde steht. Er benötigt für ein gesundes Wachstum nährstoffreiche, immer feuchte Erde. Hier empfiehlt es sich, ihn regelmäßig zu überprüfen und zu gießen. Der Lebkuchenbaum reagiert sehr stark auf Trockenheit und nicht gleich Schaden. Auch der typische Blattduft entwickelt sich nur, wenn die Blätter feucht gehalten werden und alle Umgebungsfaktoren passen. Darum sollte der Kuchenbaum sonnig und mit viel Licht, aber trotzdem noch kühl stehen, wobei der Hobbygärtner für eine feuchte Umgebung sorgen sollte.

Der Kuchenbaum bevorzugt einen sonnigen Standort, der ihm viel Licht bietet. Zudem muss der Boden ständig feucht sein, da er Trockenheit gar nicht verträgt. Am besten eignet sich ein sonniger, aber kühler Standort mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Zudem verträgt er keinen
festen Boden am Standort. Der Lebkuchenbaum eignet sich hauptsächlich für große Gärten und ist als Solitär gut geeignet.

Die Pflege des Kuchenbaums

Die beste Pflege bekommt der Lebkuchenbaum durch die Wahl eines guten Standortes, da er hier recht anspruchsvoll ist. Er braucht viel Licht und Sonne, trotzdem darf es nicht heiß werden. Während einer Trockenperiode sollte der Kuchenbaum gewässert werden, da er sehr anfällig gegen Trockenheit

ist. Auch verdichteter Boden wirkt sich nachteilig auf ihn aus. Bei Bedarf sollte er ausgeschnitten werden. Er gehört zu den langsam wachsenden Bäumen und wächst pro rund 20 bis 30 cm.

Schädlinge

Da der Lebekuchenbaum bereits sehr hohe Ansprüche an seinen Standort stellt, zeigt er sich bei Nichteinhaltung als sehr empfindlich gegen Schädlinge aller Art. So führt zum Beispiel die Verticilliumwelke dazu, dass der Baum innerhalb weniger Jahre abstirbt. Es beginnt mit den Blättern und Sprossen, reicht aber schließlich bis ins Wurzelwerk hinab. Leider ist der Baum bei diesem Befall nicht zu retten und muss inklusive der Erde der Umgebung entsorgt werden.

Pflegetipps für den Kuchenbaum
  • der Standort ist entscheidend für das Gedeihen des Lebkuchenbaumes
  • bevorzugt Solitärstellung
  • braucht Sonne und viel Licht sowie hohe Luftfeuchtigkeit
  • Trockenheit führt zu Schäden
  • während einer Trockenperiode besser gießen
  • wächst langsam
  • braucht lockeren Boden
  • blüht früh und bildet früh Blätter
  • wird zwischen 10 bis 20 Meter hoch
Fazit

Der Lebkuchenbaum ist optisch ein hübscher Solitär, der mit seinem intensiven Kuchenduft viele Hobbygärtner begeistert. Allerdings stellt er hohe Ansprüche an seinen Standort, weshalb er nicht für jeden Garten geeignet ist. Kann er jedoch einen guten Platz im Garten finden, macht er das ganze Jahr über Freude durch seine dekorativen Blüten, dem Lebkuchenduft und der schönen Färbung des Herbstlaubes. Auch die Rinde der älteren Bäume macht ihn zu einem sehr eindrucksvollen Hingucker im Garten.

Er gehört zur Gattung der Kuchenbäume und ist ein sommergrüner Laubbaum oder Großstrauch. Den Lebkuchenbaum kann man aus Samen ziehen:

  1. Vor dem Einpflanzen sollte man die Samen für 6 bis 7 Tage in den Kühlschrank legen. 
  2. Anschließend werden die Samen auf feuchter Anzuchterde verteilt. 
  3. Das Saatgut wird anschließend noch einmal dünn mit Erde bedeckt. 
  4. Bei Temperaturen zwischen 20 und 22 °C keimen die Samen nach ca. 2 bis 4 Wochen. 

Standort und Pflege

Der Lebkuchenbaum liebt einen halbschattigen bis vollsonnigen Standort. Von der Pflege her ist der Lebkuchenbaum nahezu anspruchslos. Er bevorzugt feuchten, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Von April bis Ende August sollte man die Jungpflanzen düngen. Bei Kübelhaltung sollte man den Lebkuchenbaum regelmäßig bewässern.

Den Lebkuchenbaum kennt man auch unter dem Namen Katsurabaum oder Japanischer Kuchenbaum. Sein botanischer Name lautet "Cercidiphyllum japonicum". Der Lebkuchenbaum hat oft eine recht lichte Krone aus steil aufragenden Ästen hat. Die Rinde des Lebkuchenbaums ist braungrau. Bei jungen Bäumen ist die Rinde glatt, später wird sie rau und netzadrig, oder fein gefedert. Die Wurzeln des Lebkuchenbaums verlaufen flach bis herzförmig. Sie bilden keine Ausläufer.