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Zimmeresche (radermachera sinica) - Pflege

Die Zimmeresche stammt aus dem tropischen Asien und wächst dort im Freien. Bei uns wird sie als Zimmerpflanze kultiviert. Sie wächst recht schnell und bringt unter natürlichen Bedingungen große glockenartige Blüten hervor.

Standort



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Die Zimmeresche bevorzugt einen hellen Standort, aber keine Mittagssonne. Mit Morgen- oder Abendsonne kommt sie aber problemlos zurecht. Steht die Pflanze zu dunkel, kommt es zu vergeiltem Wuchs. Die Triebe sind lang und dünn, die Pflanze gerät außer Form.

Im Sommer kann man die Zimmeresche auch ins Freie stellen, allerdings nur an einen geschützten Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Pflanzsubstrat

Man kann handelsübliche Blumenerde verwenden. Besser geeignet ist allerdings ein Gemisch aus Erde und Sand, zu gleichen Teilen.

Gießen und Düngen

Das Pflanzsubstrat sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Nässe, vor allem Staunässe ist  schädlich. Man sollte zwischen den Gießvorgängen die Erde oberflächlich gut abtrocknen lassen. Komplett austrocknen darf der Pflanzballen aber nicht.

Zum Düngen kann man Flüssigdünger oder Düngestäbchen verwenden. Gedüngt wird von April bis September. Flüssigdünger wird in der halben Konzentration verwendet und das einmal monatlich.

Überwinterung

Auch im Winter liebt es ...



die Zimmeresche hell, allerdings deutlich kühler. Die Temperaturen sollten zwischen 12 und 16 Grad Celsius liegen. Durch die kühleren Temperaturen werden die Wassergaben reduziert. Völlig austrocknen darf der Wurzelballen aber nicht.

Schneiden

Schneiden kann man die Zimmeresche problemlos. Das wird vor allem nötig, wenn die Pflanze zu groß wird. Auch wenn die Zimmeresche einen schönen dichten Wuchs ausbilden soll, kann geschnitten werden. Die beste Zeit für einen Schnitt ist das Frühjahr.

Vermehrung

Am sichersten ist die Vermehrung durch frisches Saatgut. Die Vermehrung durch Stecklinge ist ebenfalls möglich. Man verwendet Triebspitzen-Stecklinge, welche im Frühjahr geschnitten werden. Man steckt sie in einen Blumentopf mit Anzuchterde. Folie sorgt für gespannte Luft.

Krankheiten und Schädlinge

Die Pflanze ist anfällig für Blattläuse. Vereinzelt treten auch Wollläuse auf.

Gelbe Blätter kommen meist von zu wenig oder im Gegensatz von zu viel Gießwasser. Auch Zugluft mögen Zimmereschen nicht. Ein Kuriosum dieser Pflanze ist, dass sie keinen Zigarettenrauch verträgt. Wer also in der Wohnung raucht, braucht sich nicht wundern, wenn die Zimmeresche alle Blätter abwirft.



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