Feuerkäfer loswerden - Bekämpfung im Garten

Feuerkäfer bekämpfen

Feuerkäfer werden bis zu 22 Millimeter groß und sind an ihrem eher flachen, lang gestreckten Körperbau zu erkennen. Zudem verfügt der Käfer über eine auffallend rote Farbe, die sehr charakteristisch für den Käfer ist. 

kaefer_flEs gibt ungefähr 140 Arten an Feuerkäfern, wovon lediglich acht davon in Europa verbreitet sind. Sie leben vorzugsweise in Laubwäldern, wo sie sich auf Blüten oder Totholz ansammeln. Ihre Hauptflugzeit liegt dabei im Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Juni. Sie ernähren sich von süßen Säften, wie zum

Beispiel von Honigtau, von Baumsäften oder von Blattläusen. Letzteres jedoch eher selten. Die Larven ernähren sich hingegen von den Larven anderer Käfer. Dazu gehören die Larven des Borkenkäfers, des Prachtkäfers und des Bockkäfers.

Der ausgewachsene Feuerkäfer richtet so gut wie keine Schäden an, ganz im Gegenteil, sie sind eher
nützlich im Kampf gegen den Borkenkäfer und andere Schädlinge. Die Larven hingegen fressen sich regelrecht in die Bäume und verursachen dort einige Schäden.

Feuerkäfer bekämpfen - wo es Sinn macht

Auch wenn die ausgewachsenen Feuerkäfer eher nützlich sind, so siedeln sich doch ab und zu an Plätzen an, wo sie nicht willkommen sind und dann heißt es, den Feuerkäfer zu bekämpfen. Hierfür sind verschiedene Mittel erhältlich. So kann beispielsweise Insektenpulver in die Nester gesprüht werden. Diese betäubt die Tiere, sodass diese einfach eingesammelt werden können. Der Handel bietet auch verschiedene Mittel, die die Käfer anhand des Geruches vertreiben. Ein Einsatz von giftigen Mitteln ist also nicht zwingend notwendig.


Wer sich den Weg in ein Fachgeschäft ersparen will, kann zu alt ¬bewährten Hausmittel zurückgreifen. Dazu gehören zum Beispiel Kaffeesatz, den man unter den Pflanzen platziert oder Niemöl. Greifen Sie dennoch zu giftigen Mitteln, so müssen diese direkt auf die Käfer gesprüht werden. Sobald die Käfer mit dem Gift in Berührung kommen, sterben sie. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass Sie mit diesem Mittel nicht Berührung kommen, und tragen Sie zur Vorsicht eine Atemschutzmaske und Handschuhe.