Grasflöhe: schnell erkannt & aus dem Garten verbannt - 10 Tipps

Grasflöhe: schnell erkannt & aus dem Garten verbannt - 10 Tipps

Grasflöhe sind lästige Parasiten. Sie befallen vorwiegend Haustiere, wenn sie sich im Garten aufhalten, gehen aber auch auf Menschen. Oft werden die Grasflöhe von den Haustieren übertragen, es sei denn, man hält sich häufig auf dem Rasen auf.

rasen-koniferen flWoran erkennt man einen Grasflohbefall?
  • Grasflohbisse jucken stark und werden rot.
  • Bissstellen sind oft in Gruppen von 3 bis 4 Bissen an Beinen, Armen, Schultern oder dem Bauch

    zu finden.
  • Besonders Kinder sind oft betroffen. Sie spielen gern im Gras und beschäftigen sich am meisten mit Haustieren.
  • Der Grasfloh ist für den Laien nur schwer von anderen Flöhen zu unterscheiden. Seine Farbe geht minimal ins rötliche.
  • Die höchste Population findet man zwischen April und August, wenn die Temperaturen höher sind.
  • Grasflöhe mögen es warm, am besten über 20 ˚C. Dann kommen die Larven aus dem Boden.
  • Den Befall am Haustier erkennt man am häufigen Jucken.
  • Die Bisse des Grasflohes ähneln sehr den von Grasmilben.
Tipps zum Entfernen aus dem Rasen

  1. 1. Vorbeugend sollte der Rasen immer schön kurz gehalten werden!
  2. 2. Ideal zur Bekämpfung sind natürliche
    Feinde. Dazu gehören Wespen, Käfer, Mäuse, Igel und andere.
  3. 3. Günstig ist, den Rasen regelmäßig zu wässern, am besten morgens und abends. Das mögen die Flöhe nicht.
  4. 4. Da es viele Pflanzen gibt, die es nicht so feucht mögen, nutzt man Kalk oder Roggenmehl statt Wasser. Es wird auf die Erde gestreut und untergemischt. Doch Vorsicht, Kalk auf Rasen fördert das Mooswachstum!
  5. 5. Praktisch ist, Pflanzen in den Beeten zu haben, die Grasflöhe nicht mögen. Dazu gehören Katzenminze und Spinat.
  6. 6. Zum Bekämpfen sind Leimfallen gut geeignet. Man muss das befallene Gartenstück mit Brettern einfassen. Diese werden mit Fangleim für Grasflöhe bestrichen. Die Plagegeister bleiben daran kleben und können entsorgt werden.
  7. 7. Ein Hausmittel bei nicht zu großflächigem Befall, z.B. in Blumentöpfen und Kübeln ist, Streichhölzer in die Erde zu stecken, natürlich mit dem Kopf in die Erde. Die Flöhe mögen wie andere Schadinsekten auch den Schwefel nicht.
  8. 8. Eine Gießbrühe mit Rainfarn hilft ebenfalls, die Grasflöhe zu vertreiben. Allerdings benötigt man viel Rainfarm, wenn man den ganzen Rasen oder sogar noch die Beete damit behandeln möchte. Der Farn sollte einige Tage im Wasser liegen gelassen werden!
  9. 9. Neemsamen helfen ebenfalls, oder Spritzen mit Neemlösung (50 mg/l in zweiwöchigem Abstand).
  10. 10. In Apotheken gibt es eine Vielzahl an Mitteln gegen Flöhe, auch gegen Grasflöhe. Chemie sollte man aber nur im Notfall, bei extremem Befall verwenden.

Fazit

Kurzer Rasen, der regelmäßig gewässert wird, hilft, dem Grasfloh vorzubeugen. Will man genau wissen, was einem da so zusetzt, muss man eines der „Tierchen“ fangen und einen Fachmann befragen. Schädlingsbekämpfer sollten sich damit auskennen, Tierärzte oft auch. Hausärzte erkennen einen Floh auch, können die Arten meist aber nicht unterscheiden.