Rosenschädling: Rapsglanzkäfer & Rosentriebbohrer
Pflanzenschutz - Bekämpfung von Schädlingen

Rosenschädling: Rapsglanzkäfer & Rosentriebbohrer

Obwohl der Raps dem Rapsglanzkäfer den Namen gegeben hat, befällt das Tier nicht nur ihn, sondern auch Knospen von Blumen wie der Rose. Dass der kleine Unhold am Werk war, ist sofort zu erkennen. Denn der Schädling hinterlässt zahlreiche angefressene oder abgebissene Stellen an den Knospen.

ImageZiel des Schädlings ist es, durch das Zerbeißen an den Blütenstaub zu kommen. Besonders häufig zu finden ist der Rapsglanzkäfer im Hochsommer, wo er auch oft sowie in großen Mengen auftritt. Der Käfer ist bis zu 2,5 mm groß, oval ...
und schwarz mit einem schillernden Rücken.

Die Bekämpfung stellt den Pflanzenbesitzer oft vor große Probleme. Denn wirklich vorgehen kann man gegen den hartnäckigen Gesellen nur mit Insektiziden. Diese zu sprühen würde aber gleichzeitig bedeuten, dass nützliche Insekten auch zu leiden hätten. Deshalb sollte diese Bekämpfung nur im Ernstfall und erst nach gründlicher Beratung durch einen Experten erfolgen.

Ansonsten heißt es: Abwarten und befallene Knospen entfernen, denn nach kurzer Zeit ist der Befall des Rosenschädlings namens Rapsglanzkäfer gleich wieder vorbei.

Auch der Rosentriebbohrer ist ein lästiger Zeitgenosse, der dem Botaniker das Leben schwer macht. Das Tier gehört zu den Blattwespenlarven, die sich liebend gerne im Frühjahr in die Triebe der Rose hineinbohren. Daher auch der Name dieses Schädlings. Durch seine Bohrtätigkeiten schädigt er die betroffenen Pflanzenteile enorm, da er sie regelrecht aushöhlt und die Spitzen der Triebe schließlich abfallen.
Vorbeugen kann man hier zwar nicht, jedoch lässt sich der Rosentriebbohrer im Gegensatz zum Rapsglanzkäfer relativ einfach entfernen. Hier genügt es, die kaputten Triebspitzen abzuschneiden und zu entfernen. Der Einsatz von Spritzmitteln ist in diesem Falle völlig überflüssig und wäre reine Kosten- und Zeitverschwendung. Vom Aussehen her ist der Rosentriebbohrer schnell zu identifizieren Seine Larven sind bis zu 12 mm lang und weiß/gelb sowie rosa mit einem braunen Kopf.

Zu unterscheiden gilt es übrigens den absteigenden und den aufsteigenden Rosentriebbohrer. Der aufsteigende Typ dieses Schädlings ist laut Experten relativ harmlos, während die "absteigende Variante" weitaus schädlicher für die Rosen ist, deshalb muss gegen Letzteren besonders konsequent vorgegangen werden.

Ob es sich um den aufsteigenden oder absteigenden Rosentriebbohrer handelt, finden Sie durch entsprechende Fachliteratur heraus und durch Beobachtung der Fressrichtung.
 

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