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Rattenfalle mit Köder

Was tun gegen Ratten? Dies ist eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ratten gelten als sehr resistent gegen diverse Ausrottungsmaßnahmen und haben noch dazu ein unglaubliches Fortpflanzungspotential.

ratte1Leider kann man Ratten ...



überall antreffen, wo es Nahrung gibt oder Versteckmöglichkeiten. Und diese lassen sich nun mal ums Haus herum nicht gänzlich verhindern. Doch nicht jeder Mensch kann sich mit Ratten als Hausbewohnern anfreunden. Dann ist es an der Zeit sich zu überlegen, wie man der Ratte oder den Ratten - denn meistens sind es mehrere - am besten den Garaus macht.

Rattenfalle mit Köder

Es gibt sie in unterschiedlichen Ausfertigungen, die Köderfallen. Entweder man entscheidet ich für ein sehr einfaches Modell, welches so aussieht wie die weithin bekannte Mausefalle. Am einen Ende wird der Köder befestigt, am anderen Ende ist eine Feder, die zuschnappt, wenn die Ratte den Köder antastet. Diese Modelle sind schon sehr günstig um die 5,- € zu ...



haben. Als Köder geeignet wäre für diese Art Falle zum Beispiel Speck, Wurst, Fleisch. Käse oder manche schwören auch auf Nutella. Ratten sind ja bekanntlich ohnehin Allesfresser. Hierbei muss allerdings zwangsläufig hinterher die zerquetschte Ratte von Hand entsorgt werden.  Nicht unbedingt jedermanns Sache. Diese Fallen nennen sich im allgemeinen Schlagfalle - weil das Tier durch die Falle erschlagen wird. 

Rattenfalle mit Dauerköder

Eine andere Variante ist die Rattenfalle mit Dauerköder. Hier handelt es sich bei dem Köder nicht um Lebensmittel bzw. Futter für die Ratten sondern um einen für uns ungiftigen Köder, der auf die Sexualhormone der Tiere wirkt. Hierbei ist es möglich, die Ratte zu entfernen ohne sie mit den Fingern zu berühren. Des weiteren gibt es Fallen, bei denen es sich um eine Art Tunnel oder Köderbox handelt. Hierzu gibt es dann auch die passenden Köder - allerdings handelt es sich hierbei um Gift. Es gibt allerdings unterschiedliche Köder, die nicht alle gleichermaßen ihre Wirkung erzielen. 

Gegen einige Produkte sind die Ratten resistent, bei anderen ist die Toxizität bei Nagetieren allgemein ausgesprochen hoch, selbst bei jenen, die eine hohe Resistenz gegenüber Giften entwickelt haben. Für andere Säugetiere ist die Toxizität  laut Hersteller eher gering. Dennoch sollte man natürlich extrem vorsichtig sein, wenn Haustiere in der Nähe sind oder man die Falle im Garten aufstellt. Empfehlenswert sind auch jene Exemplare, die abschließbar sind und durch deren Öffnung auch wirklich nur eine Ratte hineinpasst - so ist der Köder vor Feuchtigkeit und geschützt und andere Tiere können nicht daran gelangen. Genauso ist äußerste Vorstich geboten, wenn Kinder in die Nähe der Falle gelangen könnten. Unbedingt auf die Packungsbeilage achten und sich an die Vorgaben halten! Die meisten Köder sind ziemlich feuchtigkeitsbeständig und können so eine Zeit lang in der Falle verbleiben. 

Man kann sogar beobachten, dass verschiedene Rattenfamilien unterschiedliche Geschmäcker haben  das heißt, es gilt erst herauszufinden, was der „eigenen Hausratte“ überhaupt am ehesten mundet. Dazu braucht man Geduld und Zeit. 1 - 2 Wochen sollte ein Köder verbleiben, bei verderblichen Ködern muss zwischendurch  ausgewechselt werden. Die Rattenfalle mit Köder platziert man am besten an die Wand und nicht mitten in den Raum - vielleicht noch mit einem Sichtschutz, hinter den sich die Ratte gerne zurückzieht. Eventuell stellt man mehrere Fallen auf mit unterschiedlichen Ködern - hierbei ist die Chance, die lästigen Nagetiere zu fangen, am größten.



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