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Rhododendron-Zikaden bekämpfen - Knospensterben verhindern

Der Rosenbaum, durch die griechische Bezeichnung „Rhododendron“ auch hierzulande als solcher bekannt, zeichnet sich in erster Linie durch die großen und wohlriechenden Blüten aus.

zikaden_flMehr als 1.000 Arten sind von dieser Pflanze, die sowohl ...



als Strauch als auch als Baum existent ist, bekannt.

Der Rhododendron ist im Übrigen sowohl in Tibet als auch in europäischen Gefilden heimisch. Auch in Küstennähe oder in Gebirgsregionen kommen zahlreiche Rhododendronarten vor.

In der Tat ist es ein wundervoller Anblick, wenn im Frühjahr der „Rosenbaum“ in all‘ seiner Pracht seine bunten, umfangreichen Blüten zur Schau stellt. In Parks, botanischen Gärten oder auch in den vielen privaten Gärten bietet sich durch den Rhododendron ein wahrhaft beeindruckendes Bild.

Bleibt nur zu wünschen, dass die eindrucksvollen Sträucher nicht eines Tages von der so genannten Rhododendron-Zikade befallen werden, denn das bedeutet in der Regel das „Aus“ für die herrliche Blütenpracht im heimischen Garten. Was aber tun, wenn es doch zu ...



einem Schädlingsbefall kommt? Mit welchen Auswirkungen ist in einem solchen Fall zu rechnen und welche Behandlungsformen gibt es?

Der Pycnostysanus azaleae

Wenn von Rhododendron-Zikaden die Rede ist, handelt es sich meist um den Pilz „Pycnostysanus azaleae“, welcher im Rahmen der Eiablage durch die Rhododendron-Zikade in die Knospen der Pflanze übertragen werden kann.

Üblicherweise legt die Rhododendron-Zikade ihre Eier im September zum Überwintern in oder auf den Knospen der Pflanze ab. Ein etwaiger Pilzbefall ist zunächst leider nicht mit dem bloßen Auge erkennbar.

Erst im Spätherbst bzw. Winter wird das Ausmaß der Erkrankung deutlich. Denn der Befall führt in der Regel dazu, dass sich die Knospen des Rhododendrons während des Winters zunächst bräunlich und dann schwarz verfärben, sie wie von einer dunklen Schicht überzogen scheinen und absterben.

Der Pilzbefall und die Folgen

Sobald die Zikade ihre Eier ablegt, werden die Pilzsporen der Knospenbräune übertragen. Als weitere Folge schlüpfen die Larven im Frühjahr aus ihren Eiern und ernähren sich durch die Flüssigkeitsaufnahme an den Blattunterseiten des Rhododendrons.

Während ihrer gesamten Wachstumsphase häuten sie sich mehrere Male, sodass nicht nur die Larven selbst zu erkennen sind, sondern gleichwohl ihre abgestreiften Hüllen. So unansehnlich dieser Anblick sein mag, so beruhigend ist doch zugleich das Wissen darum, dass das Saugen nur geringfügige Schäden an der Pflanze verursacht.

Insbesondere die Tatsache, dass die jungen Insekten, sobald sie zum Sommeranfang hin vollständig entwickelt sind, sehr rasch wegfliegen, erfreut so manchen Rhododendron-Besitzer.rhododendron3_fl

Die Schädlingsbekämpfung

Die vom Pilz betroffenen Knospen sollten sogleich entfernt und vernichtet werden. Die Entsorgung auf dem Kompost ist nicht zu empfehlen, da sich auf diese Weise die Pilzsporen in rasendem Tempo ausbreiten könnten.

Werden die bereits abgestorbenen Blütenknospen nicht entfernt, ist es für die Zikaden ein Leichtes, sich vor der bevorstehenden Eiablage erneut mit Sporen zu „benetzen“. Im Zuge dessen weiten sich die Pilzsporen nach und nach auch auf andere Pflanzen aus. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, die Zikaden schon vor ihrer Eiablage zu bekämpfen.

Fachleuten zufolge bietet sich zu diesem Zweck die Morgendämmerung im August bzw. im September geradezu an. Denn Fakt ist, dass die Zikaden insbesondere zur frühen Stunde noch sehr unbeweglich sind und deshalb leicht mit Insektiziden benetzt werden können.



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