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Schermäuse bekämpfen & vertreiben

Schermäuse können im Garten schnell zu einem echten Problem werden. Sie greifen Bäume und Sträucher dort an, wo diese am empfindlichsten sind – an den Wurzeln. Je nachdem, wie groß die Schäden sind, führen sie am Ende zum Absterben der betroffenen Pflanze. 

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das letztendlich für eine Baumschule oder einen Obstgarten bedeuten kann, ist nicht schwer nachzuvollziehen. Deshalb sollte man schnell handeln, stellt man Schermäuse im eigenen Garten fest. Weiterhin sind Schermäuse nicht nur für Pflanzen gefährlich. Sie können außerdem die Hasenpest übertragen, die Menschen und Tiere befällt. Die Übertragung anderer gefährlicher Infektionskrankheiten kann nicht ausgeschlossen werden. 

Das Leben der Schermäuse

Schermäuse sind sehr anpassungsfähig. Früher lebten sie bevorzugt in der Nähe von Gewässern. Heute leben sie auch auf Wiesen, Feldern und in Gärten. Ihre bevorzugten Nahrungsmittel sind Knollen und Wurzeln. Hauptsächlich fressen sie an Wurzeln von Ahornbäumen und Eichen. 

Bietet sich den Schermäusen die Gelegenheit, beziehen ihre Nahrung ebenfalls von menschlichen ...



Nutzpflanzen. Kartoffeln, Mais, Erdbeeren, Getreide, Salat und Zuckerrüben haben es ihnen besonders angetan. Sie nagen die Wurzeln an und anschließend sterben die Pflanzen ab. 

Finden sie keine andere Nahrung, vergreifen sie sich zudem an Wurzeln von Obstbäumen. Das stellt zu Beginn keine wirkliche Gefahr dar. Zuerst werden lediglich die dünnen Seitenwurzeln abgebissen. Später werden Wurzeln bis zu Armstärke durchgenagt. Die Bäume sterben ab. Sie können einfach mit der Hand aus dem Boden gezogen werden oder fallen bei stärkerem Wind um.

Der Kampf gegen die Schermäuse

Am besten wäre es natürlich, die Schermäuse komplett aus dem Garten fernzuhalten, doch das gelingt in der Regel nicht. Die Bekämpfung vorhandener Mäuse erfolgt durch die Auslage von Giftködern. Allerdings haben sich auch Lebendfallen, im Gangsystem der Mäuse begraben, bewährt. Die Tiere bleiben darin am Leben und können an anderer Stelle wieder ausgesetzt werden. Eine dritte Möglichkeit ist das Begasen des Baus. Das ist wohl die nachhaltigste Lösung, der die gesamte Population zum Opfer fallen dürfte.



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