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Trauermücken in Blumenerde - die besten 6 Wege, sie loszuwerden

Trauermücken sind schwarz, was sicher zu ihrem Namen beigetragen hat. Sie treten in Massen auf und leben eigentlich nur, um sich zu vermehren. Zu erkennen sind sie an ihrem tänzelnden Flug. Oft werden die Trauermücken mit Obstfliegen verwechselt.
In der Landwirtschaft ...



kann es zu Schäden kommen, wenn sich Millionen Trauermücken über ein Feld hermachen. In unseren Wohnungen treten die Insekten nicht so massenhaft auf, können sich aber auch gut ausbreiten. Man findet sie in oder auf der Erde in Blumentöpfen. Sie umschwirren die Töpfe und es liegen tote Mücken drumherum (Lebensdauer nur 5 Tage).

blumenerde2 flSchaden Trauermücken den Pflanzen?

Die ausgewachsenen Tiere sind lästig, aber harmlos. Gefährlich sind die Larven. Die fressen nicht nur abgestorbene Pflanzenteile, sondern auch die jungen Wurzeln der Pflanze. Junge Pflanzen überleben die Fressattacken oft nicht.
Die Eier werden von oben in die Erde gelegt. Auch über die Wasserablauflöcher von unten ist ...



das möglich.

Möglichkeiten zur Vorbeugung

  •  Bei Pflanzen, die mit Trockenheit gut zurechtkommen, stellt man die Wassergabe so lange wie möglich ein! Trockene Erde mögen die Trauermücken nicht.
  • Rechtzeitiges Umtopfen kann den Befall einschränken, meist aber nicht beseitigen.
  • Neu gekaufte Gartenerde kann schon Larven enthalten. Günstig ist, sie im Ofen keimfrei zu machen (bei 60 bis 70 ˚C).
  • Zur Anzucht von Pflanzen Aussaaterde verwenden!

Beseitigung der Trauermücken

  1. 1. Gelbtafeln/Gelbsticker - werden einfach in die Erde gesteckt. Die erwachsenen Tiere bleiben daran kleben. Sind ideal auch zur Vorbeugung.
  2. 2. SF-Nematoden (Steinernema feltiae-Nematoden) oder BTI (Bacillus thuringiensis israelensis) beseitigen die Larven im Topf. Regelmäßig eingesetzt, sind sie auch ideal zur Vorbeugung. Sie werden in das Gießwasser gegeben und gelangen so in die Erde und zu den Larven.
  3. 3. Man kann die Erdoberfläche mit einer etwa 2 cm dicken Schicht Quarzsand abdecken. Das macht aber nur Sinn, wenn man unten in den Topf eine Schicht Seramis oder Kies einbringt. So können die Eier nicht mehr in die Erde gelegt werden.
  4. 4. Den gesamten Pflanzballen samt Topf in einen Strumpf stecken (Feinstrumpfhose). Alles muss abgedichtet sein. Weder dürfen die weiblichen Tiere hineingelangen, noch die frisch geschlüpften heraus!
  5. 5. Werden biologische Mittel zur Bekämpfung verwendet, müssen alle Pflanzen gegossen werden, nicht nur die, wo der Befall zu erkennen ist!
  6. 6. Altes Pflanzsubstrat muss entsorgt werden!

Fazit

Hilfreich ist, den Befall mit Trauermücken vorzubeugen. Man sollte nur gute Blumenerde nutzen und zur Anzucht entsprechend Anzuchterde. Ideal ist eine Schicht Quarzsand auf der Erde und eine Schicht Seramis am Topfboden. So haben die Fliegen keine Möglichkeit, die Eier in die Erde zu legen. Kommt es trotzdem zu einem Befall (oft durch eingeschleppte Insekten), helfen SF-Nemathoden oder BTI am zuverlässigsten. Man kann sie im Internet oder auch im Bau- und Gartenmarkt bestellen.



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