Du bist hier: » » » Rasen neu anlegen - Neuanlage

Rasen neu anlegen

Wenn der alte Rasen unansehnlich geworden ist und selbst ein nachträgliches Auffrischen durch gleichmäßiges Verteilen neuer Rasensamen auf der unansehnlich gewordenen Grünfläche überflüssig erscheint, so ist in der Tat Handlungsbedarf gefragt; ein neuer Rasen muss her.

Arten ...



von Rasen

Soll es ein Rollrasen oder ein Schattenrasen sein oder ist stattdessen eher ein Sport- und Spielrasen oder ein Zierrasen gewünscht? Ersterer bietet unter anderem den Vorteil, dass er sehr leicht und unkompliziert auszulegen ist und die Außenanlagen bereits nach kurzer Zeit ein völlig neues, sehr ansprechendes Erscheinungsbild erhalten.

Wichtig hierbei ist allerdings, dass der Rollrasen in den ersten zwei, drei Wochen möglichst nicht betreten werden sollte. Auch im Hinblick auf die Bewässerung ist in der Anwachsphase eine besondere Vorsicht geboten, denn das regelmäßige Sprengen des neuen Rollrasens ist in jedem Fall unabdingbar.

Nur so haben die empfindlichen, noch kleinen Wurzeln die Chance, insbesondere auch an den Rändern bzw. den Schnittstellen optimal anzuwachsen. ...



Ein Zierrasen wiederum eignet sich sehr gut für Parks oder sonstige Anlagen, da hier vielmehr die optischen Gegebenheiten eine Rolle spielen. Fakt ist allerdings, dass ein Zierrasen überaus pflegeintensiv ist.

Dahingegen ist ein Sport- und Spielrasen vor allem für Gärten geeignet, der von Familien mit Kindern genutzt wird. Der ebenso beliebte Schattenrasen zeichnet sich durch seine niedrigen Pflegeansprüche aus.

Gerade unter Bäumen und Sträuchern, wo sonst üblicherweise mit dichtem Moos- und Unkrautbewuchs zu rechnen ist, punktet Schattenrasen durch seinen dichten, weitestgehend moosfreien Wuchs.

In jedem Fall ein echter Hingucker. Vorausgesetzt, bei der Planung des Rasens bzw. im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten wurde alles richtig gemacht.

Vorbereitung für das Anlegen einer Rasenfläche

Zunächst gilt es, die gesamte Fläche, die später mit den Rasensamen bestückt werden soll, von Steinen, Wurzelresten, Unebenheiten und ähnlichen Dingen zu befreien. Im Anschluss daran wird der Boden gelockert - nach Möglichkeit etwa bis zu einer Tiefe von 15 Zentimetern - damit die Wurzeln der einzelnen Pflänzchen später genügend Entfaltungsmöglichkeiten und somit Wachstumspotential haben.

Tipp: handelt es sich bei dem Boden um minderwertigen Sandboden, so tut der (Hobby-) Gärtner gut daran, diesen mit Humus, Kompost oder spezieller Gartenerde anzureichen, um so ein übermäßiges Durchsickern des Wassers im Vorfeld zu verhindern.

Der ideale Boden für eine Rasenbepflanzung ist übrigens ein sandiger Lehmboden. Nun heißt es, den vorbereiteten Boden mit Brettern oder gern auch mit einer speziell hierfür konzipierten Gartenwalze gleichmäßig zu ebnen und zu festigen.

Dies dient unter anderem dazu, so genannte Überlockerungen zu vermeiden. Es macht außerdem Sinn, den Boden schon im Vorfeld mit bestimmten Nährstoffen, wie zum Beispiel Stickstoff, Magnesium, Kalium, Phosphor, Zink, Eisen & Co. anzureichern.

Mittlerweile ist im Handel sogar ein spezieller Startdünger erhältlich, welcher gerade für junge Graspflanzen hervorragend geeignet ist, da er von diesen besonders gut aufgenommen werden kann. Er wird dünn und gleichmäßig auf dem Boden verteilt.

Am besten geht dies mit einem Streuwagen, aber auch das Verteilen mit der Hand ist natürlich möglich. Jetzt werden - entweder per Hand oder unter Zuhilfenahme des Streuwagens - die Rasensamen ausgestreut und dünn, aber gleichmäßig verteilt.

Nun kommen Bretter oder die Gartenwalze erneut zum Einsatz, denn um ein optimales Angehen der Rasensaat zu gewährleisten, müssen die Samen leicht angedrückt bzw. mit dem feuchten Boden in Berührung gebracht werden.

Auch ein Wegwehen durch Windböen lässt sich so effizient verhindern.

Weitere Pflege des Rasens

Ab jetzt muss konsequent darauf geachtet werden, dass der Boden kontinuierlich feucht ist. Die Bewässerung sollte freilich auf eine möglichst schonende Art erfolgen, um ein Wegschwemmen der empfindlichen Sämlinge zu verhindern.

Gartenexperten empfehlen deshalb, den Gartenschlauch mit dem ausströmenden Wasser nach oben zu halten, um so den Effekt eines sanften Sommerregens zu erzielen. Eine Wassermenge von zehn bis 15 Litern pro Quadratmeter genügt jeweils. Zwar wird der Hobbygärtner das Gras nicht wachsen hören, aber bei guter Pflege wird schon bald eine sattgrüne Rasenfläche das Auge erfreuen.



NewsletterUnsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!

Jetzt anmelden!

rasenforum

Suchen auf Hausgarten.net

Benutzerdefinierte Suche