Steinreiniger - Beton- und Natursteinpflaster sanft reinigen

Steinreiniger - Beton- und Natursteinpflaster sanft reinigen Betonpflaster sollte nicht mit Hochdruckreinigern, sondern lieber mit Steinreiniger gepflegt werdenBeton- und Natursteinpflaster sorgen für eine optische Aufwertung in vielfacher Weise. Das Pflaster wird oft verwendet, um Terrassen, Treppenstufen oder Einfahrten zu gestalten. Durch die verschiedensten Witterungsbedingungen wird es allerdings in regelmäßigen Abständen nötig den Beton und den Naturstein zu reinigen, um die faszinierende Optik zu erhalten. Bei der Reinigung ist es wichtig, einige Hinweise zu beachten und den optimalen Steinreiniger zu verwenden, um die

Oberflächen nicht dauerhaft zu schädigen.

Ursachen der Verunreinigung von Beton- und Natursteinpflaster

Zu den Hauptursachen gehören:
  • Schnee
  • Regen
  • Frost beziehungsweise Vereisung
  • Streusalz oder andere Taumittel
  • Sonne
Zu den Folgen zählen unter anderem das Verblassen der Farben, angegriffene Oberflächen oder Moos- beziehungsweise Algenbildung. Um diese Schäden und Verunreinigungen zu beseitigen, ist es wichtig, die Beton- und Natursteinpflaster regelmäßig mit Steinreiniger zu säubern und danach möglichst zu imprägnieren.

Häufige Fehler beim Reinigen

Oft wird für die Reinigung des Beton- und Natursteinpflasters ein Hochdruckreiniger verwendet, der durch den hohen Wasserstrahldruck die Verschmutzungen abspülen soll. Dies entfernt zwar den Schmutz, aber macht die Oberflächen auch gleichzeitig anfälliger für neue Verunreinigungen. Der Wasserstrahl des Hochdruckreinigers öffnet die Poren im Beton und Naturstein, die sich dadurch vervielfältigen und mehr Platz für Schmutz, Moos oder Algen bieten.

Die Oberfläche wird insgesamt porös und verliert außerdem an optischer Wirkung und ursprünglicher Farbe. Der Beton- und Natursteinpflaster sieht damit schon nach kurzer Zeit verbraucht und abgenutzt aus, da die Korrosion stark beschleunigt wird. Zu dem ist die Gefahr gegeben, dass man die Fugen ausspült, welches eine Neuverfugung notwendig machen würde. Aus diesem Grund sollte man unbedingt auf den Hochdruckreiniger als klassische Reinigungsmethode verzichten.

Die optimale Reinigung von Beton- und Natursteinplaster

Um eine sanfte Reinigung zu erreichen, ist es wichtig, einen Steinreiniger zu wählen, der für Beton- und Naturstein optimal geeignet ist und die Oberflächen nicht angreift. Bei der Reinigung selbst wird der Steinreiniger auf die Flächen aus Beton oder Naturstein aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Anschließend spült man die Flächen mit klarem Wasser ab. Die Fugen werden dabei automatisch mitgereinigt. Da der Reiniger mitabgespült wird,
sollte dieser unbedingt umweltverträglich sein und keine Schadstoffe enthalten. Bei der Reinigung werden die Poren geöffnet und von Schmutz befreit. Daher ist es wichtig, im nächsten Schritt die Oberflächen zu versiegeln bzw. zu imprägnieren. Nur auf diese Weise kann die erneute Verschmutzung effektiv verzögert werden und ein langanhaltendes optimales Ergebnis erzielt werden.

Nicht alles ist Moos, was grünt - gehen Sie dem Schmutz auf den Grund und verwenden Sie passende ReinigerReiniger für ein optimales Ergebnis

Bevor man mit der Reinigung beginnt, ist es emfehlenswert, die Verschmutzungsart zu analysieren. Es gibt für jede Verschmutzungsart einen optimal abgestimmten Reiniger, der die Reinigung erleichtert. So finden sich bei dem Steinreiniger Spezialreiniger für "normale Verunreinigungen" wie zum Beispiel Moos- und Algenbildung oder für starke Verschmutzungen wie ölige beziehungsweise fetthaltige Verschmutzungen oder Wachsschichten.

In der Nachbehandlung und vor der Versiegelung lassen sich auch Farbvertiefer verwenden, die die ursprüngliche Farbe des Beton- und

Natursteinpflasters auffrischen und effektiv erneuern können. Eine besondere Herausforderung an den Reiniger stellen Zementschleier dar, für die es ebenfalls spezielle Entferner gibt. Allerdings dürfen mit solchen Produkten keine polierten Flächen oder Kalkstein gereinigt werden, da die Oberflächen Schaden nehmen würden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Beton- und Natursteinplaster das Eigenheim optisch aufwerten und verschönern können. Allerdings ist es von großer Bedeutung, diese Flächen regelmäßig sanft zu reinigen, um ein dauerhaft schönes Ergebnis zu erhalten. Auf Hilfsmittel wie den Hochdruckreiniger sollte unbedingt verzichtet werden, um die Oberflächen nicht zu schädigen.

Wissenswertes zu Steinreinigern in Kürze
  • Steinreiniger ist ein so genannter saurer Reiniger, der zur Entfernung von Verschmutzungen auf Stein und Steinböden verwendet wird. Wie das Wort sauer schon ausdrückt, ist dieser Reiniger säurehaltig und darf daher nur auf säurefesten Steinarten wie beispielsweise Granit verwendet werden.
  • Mit Steinreiniger können Sie Beton- und Mörtelreste, Ausblühungen, Rost- und Kalkablagerungen auf vielen Steinuntergründen entfernen. Er ist auch für Beton und mineralische Untergründe wie zum Beispiel Klinker geeignet. Deshalb findet er ebenfalls in der Industrie zur Reinigung von großen Steinoberflächen wie Steinfassaden Verwendung.

  • Steinreiniger kann zum Reinigen von Steinoberflächen sowohl innen als auch außen verwendet werden. Außen wird er bevorzugt auf Gartenmauern, Gehwegplatten, Terrassen und anderen Steinflächen eingesetzt. Für die Anwendung innen kommt er für Fensterbänke und Tischplatten aus Stein in Betracht.
  • Weiterhin können Sie Steinreiniger zum Säubern Ihrer Baugeräte nehmen. Dort entfernt dieser ebenso Beton- und Mörtelreste wie auch hartnäckige Zementschleier.

  • Den Steinreiniger tragen Sie auf die zu säubernde Fläche auf und lassen ihn einige Zeit einwirken. Die Einwirkzeit entnehmen Sie bitte der Beschreibung zu dem von Ihnen gewählten Produkt. Sie sollten sich auf alle Fälle daran halten, da Steinreiniger wie eingangs erwähnt Säure enthält und dieser demzufolge bei unsachgemäßer Anwendung Schäden anrichten kann.
  • Nach dem Einwirken spülen Sie den Reiniger mit reichlich Wasser wieder ab. Von einigen Herstellern wird danach eine Behandlung mit Versiegelung empfohlen, um den Stein gegen Abrieb zu schützen und pflegeleichter zu machen.