Tomatenhaus selbst bauen - Bauanleitung aus Holz & Folie

Tomatenhaus selbst bauen - Bauanleitung aus Holz & Folie

Wer es leid ist, Tomaten im Supermarkt zu kaufen oder auf Ware aus dem Ausland zurück zu greifen, kann sich auch selbst helfen. Es ist einfach und nicht besonders kostenaufwändig, sich selbst Tomatenpflanzen im eigenen Garten anzulegen.

Doch wichtig ist hier, dass ein entsprechender Schutz für die Tomatenpflanzen vorhanden ist. Denn Tomaten sind sehr empfindlich.

Wenn es regnet, kann es schnell zur Fäulnis kommen und die Tomatenpflanze stirbt im schlimmsten Falle ab. Wenn

es zu kalt ist, kann der Frost der Tomate zusetzen. Es muss also eine Schutzvorrichtung her.

Beste Lösung ist ein Tomatenhaus. Dies muss man nicht unbedingt im Handel kaufen. Sie können sich auch selbst ein Tomatenhaus bauen. Dazu ist nicht besonders viel Baumaterial nötig und auch zeitlich ist dies zu bewältigen. Alles, was dazu benötigt wird, ist Holz und eine Folie.

Man
nehme dazu mehrere Holzpfosten, die in Viereckform aufgebaut werden, sodass sich eine stabile Holzkonstruktion ergibt. Die Pfosten sollten eine gewisse Höhe besitzen, damit der Hobbygärtner bei der Pflege und/oder beim Ernten der Tomatenpflanzen leichter und damit besser zurechtkommt.

Auf die Pfosten kommen kleine Querbalken aus Holz, die wiederum mit der bereits angesprochenen Folie bespannt werden. Die Folie kann entweder auch die Seitenwände bilden und bis zur Türöffnung verlaufen, es kann aber auch eine Holzwand für die Abschirmung sorgen.

Das A und O beim Tomatenhaus: die wasserabweisende Folie

Sinn und Zweck der Folie ist, dass Regen und Feuchtigkeit abgehalten werden können. Sie darf also nicht durchlässig sein, sondern muss Wasser gezielt abweisen.

Eine noch einfachere Form des Tomatenhauses sind die so genannten Foliensäcke, die schlicht und einfach wie ein mobiles Tomatenhaus über die Tomatenpflanzen gestülpt werden können. Auch sie sorgen für einen ausreichenden Schutz der Pflanzen vor Frost und Regen und haben zudem auch noch eine Art automatisches Ablaufsystem in sich. Wer also handwerklich nicht besonders begabt ist, kann auch auf diese Variante zurückgreifen.

In welcher Form auch immer ein Tomatenhaus entsteht oder selbst gebaut wird: es ist natürlich nicht nur geeignet für Tomatenpflanzen, sondern auch ideal für andere Pflänzchen wie Paprika, Gurken, Auberginen, Zucchini, Melonen und viele weitere.

Der geringe Aufwand und die niedrigen Materialkosten lohnen sich also gleich doppelt und dreifach für den Gartenbesitzer.