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Gartenarbeit -
Hecke - Pflanzen, Verschneiden und Pflegen
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Eine Hecke (Hecke - Pl. Hecken) von althochdeutsch: hegga = hegen, einhegen, )ist ein Aufwuchs dicht beieinander stehender und stark verzweigter Sträucher oder Büsche. Dabei bedeutet die Silbe heck beschützen, behüten, Hecke und beschreibt die Abgrenzung eines Ortes.
Im Garten- und Landschaftsbau sind geschnittene Hecken ein traditionelles und sehr altes Gestaltungselement, welche meist sehr elegant und gut gepflegt wirken - siehe auch Vorteile einer Hecke. Sie werden bereits bei den Ägyptern und in der Antike erwähnt. In Deutschen Gärten
verwendet man eine Vielzahl heimischer und nicht heimischer Gehölze für diese sehr künstlichen Pflanzungen, die meist mehrmals im Jahr geschnitten werden müssen. Typische, in Mitteleuropa heimische Heckenpflanzen für die Gartenhecke sind: Hainbuche, Eibe, Kornelkirsche, Liguster, Weißdorn, Rotdorn, Berberitze etc. Häufig werden aber auch nicht heimische Nadelgehölze wie der Lebensbaum verwendet. Während diese Hecken noch Nährgehölze für Tiere sein können, haben Lebensbaum- und Buchsbaum-Hecken mit den Freiwachsenden Hecken in der Landschaft keine Gemeinsamkeiten.
Die Breite einer Hecke beträgt als optimaler Wert 5 Meter als Gehölzstreifen mit einem beidseitig etwa 5 Meter breiten vorgelagerten Stauden- und Wildkrautsaum, der so genannte Saumzone. Der Gehölzaufwuchs setzt sich im Idealfall aus höheren Gehölzen in der Kernzone (Bäume als "Überhälter") und kleineren Gehölzen in der Mantelzone zusammen (austriebsfähige Gehölze). Die Hecke gliedert sich dann entsprechend in: Saumzone - Mantelzone - Kernzone - Mantelzone - Saumzone Doch die daraus entstehende Gesamtbreite ist in unseren Gärten kaum realisierbar.
von Sascha Seyfarth |