Rasenteppich verlegen - eine Anleitung

Rasenteppich verlegen - eine Anleitung Moderner Rasenteppich kommt echtem Rasen optiach aehr naheWer auf dem Balkon oder der Terrasse keinen kalten Steinboden haben möchte, sollte einen Rasenteppich verlegen. Mit einem modernen Rasenteppich kann man den Balkon, die Terrasse oder andere Bereiche in der Umgebung des Hauses in eine kleine grüne Oase verwandeln.

Kunstrasenteppiche in verschiedenen Größen sind im Fachhandel oder in Baumärkten zu günstigen Preisen erhältlich. Auch die Verlegung bereitet keinen größeren Aufwand und ist ohne handwerkliche Vorkenntnisse möglich.

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Was ist ein Rasenteppich?

Rasenteppiche stellen eine günstige, robuste und pflegeleichte Alternative zum Naturrasen dar. Rasenteppiche kann man als Bahnen in verschiedenen Farbabstufungen, Größen und Qualitätsstufen erwerben. Sie können nicht nur auf dem Balkon oder der Terrasse verlegt werden, sondern bieten auch die Möglichkeit andere Örtlichkeiten kreativ zu gestalten. So kann man Rasenteppiche zum Beispiel beim Bau einer Minigolfanlage oder eines Spielplatzes im Kinderzimmer einsetzen. Oder wie wäre es, den Wintergarten mit einem Rasenteppich als Bodenbelag zu versehen? In jedem Fall bieten Rasenteppiche erhebliche Vorteile:
  • Sie sind äußerst pflegeleicht, denn Mähen, Vertikutieren, Düngen und Bewässerung entfallen.
  • Der Rasenteppich bleibt garantiert ganzjährig und wetterunabhängig schön.
  • Auch unter starker Sonneneinstrahlung verliert die UV-geschützte Kunststoffrasenmischung nicht ihre leuchtend grüne Farbe.
  • Ebenso bleibt die Konsistenz bleibt dauerhaft gleich, so dass der Rasenteppich immer ein komfortables und weiches Gehgefühl vermittelt.
  • Des Weiteren überzeugen die gute Strapazierfähigkeit und Haltbarkeit des Rasenteppichs.
  • Außerdem kann er einfach und schnell verlegt werden, ohne langwierige
    Vorarbeiten.
Den richtigen Rasenteppich auswählen

Zunächst muss man sich für eine Rasenteppichvariante entscheiden. Dabei sollte man vor allem auf eine naturnahe Optik, eine gründliche Verarbeitung und hochwertige Materialqualität achten. Am besten gewährleisten dies nach dem Tuftingverfahren gefertigte Rasenteppiche. Bei diesen Teppichen ist der Kunstrasen büschelweise eingebracht, was den Eindruck einer geschlossenen Grasnarbe mit einzelnen Grashalmen vermittelt. Beim Kauf sollte man außerdem auf Folgendes achten:
  • UV-Stabilität
  • Farbechtheit
  • Drainage
  • schnelle Trocknung bei Nässe
Diese Faktoren sind dann besonders wichtig, wenn der Rasenteppich im Freien verlegt werden soll und der Witterung ausgesetzt ist.

Rasenteppiche auf einer festen Oberfläche verlegen

Als erstes wird der zu verlegende Bereich vermessen, und die Rasenteppichbahnen werden bei Bedarf mit einer Schere oder einem scharfen Messer zugeschnitten. Dann können die Bahnen ausgerollt und nebeneinander verlegt werden. Die Bahnen sollten an den Rändern nicht zu stramm verlegt werden. Es sollten etwa fünf Millimeter bis zum Balkongeländer, zur Hauswand oder zu einer anderen Begrenzung verbleiben.

Rasenteppich wird wie Rollrasen in Bahnen verlegtDie Nahtstellen und Ränder des Teppichs werden nach dem passgenauen Auslegen mit Kunstrasenkleber fixiert. Danach lässt man den Kleber aushärten. Anschließend gibt man etwas Quarzsand auf den Boden, der dann sofort wieder betreten werden darf. Ein Rasenteppich braucht nur wenig Pflege. Es genügt, ihn mit einem Staubsauger oder einem Hochdruckreiniger regelmäßig zu säubern.

Rasenteppiche auf einem natürlichen Untergrund verlegen

Rasenteppiche können auch auf einem natürlichen Untergrund, wie zum Beispiel im Garten, verlegt werden. Um eine stabile Verlegung zu ermöglichen, sollte man die alte Oberfläche entfernen und den Bereich mit Sand und Kies auffüllen. Diese sollten eine ca. 15 Zentimeter dicke ebene Schicht bilden. Der

Untergrund wird dann mit einer Rüttelplatte verdichtet und geebnet. Ist der Untergrund nun eben und fest, kann mit der Verlegung des Rasenteppichs begonnen werden.

Wichtig ist es, den Kunstrasen in dieselbe Richtung zu verlegen wie die natürliche Rasenfläche. So passt sich der Kunstrasen besser in das Gesamtbild ein. Nach dem Ausrollen der Bahnen werden die Kanten des Rasenteppichs passgenau zurechtgeschnitten. Um die einzelnen Bahnen miteinander zu verbinden, nutzt man einen 20 bis 30 Zentimeter langen Kunstrasenklebestreifen. Dieser wird mittig auf der Naht zwischen zwei Bahnen platziert. Zwischen den Bahnen muss jeweils etwa zwei Millimeter Spielraum bleiben.

Anschließend gilt es, dem Rasenteppich das gewisse Etwas zu verleihen. Dazu streut man auf ihm etwas Quarzsand mit einer Körnung zwischen 0,3 und 0,5 Millimetern aus. Dies gleicht den Kunstrasen dem Naturrasen optisch an. Außerdem bildet der Sand einen Wasserspeicher, der die Fasern entlastet und den Kunstrasen länger haltbar macht. Als letztes wird der Sand mit einem Handbesen oder einer automatischen Borstenbürste in den Rasenteppich eingebürstet. Schon ist der Rasenteppich fertig verlegt und kann betreten werden.