Garten

Kirschernte hierzulande gestartet

pixelio.de / Günter Havlena(Bild: pixelio.de / Günter Havlena) Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz informierte, dass in diesem Jahr die Kirschernte pünktlich anlief. Anstatt auf Importware können die Verbraucher nun wieder auf Früchte aus heimi ‚ ­schem Anbau zurückgreifen. Dies ist vor allem hinsichtlich der Ökobilanz mehr als positiv, weil dadurch keine langen Transportwege zurückgelegt werden müssen. Die verschiedenen Sorten der Süßkirschen weisen unterschiedliche Reifetermine auf, so dass man bis in den August hinein die prallen Früchtchen aus dem heimischen Anbau frisch genießen kann. Anfang Juli wird der Markt dann noch durch die Sauerkirschen bereichert. Unter den Kirschsorten stammt in diesem Jahr auch eine Besonderheit aus Baden-Württemberg.

In die Riege die regionalen Streuobstsorten des Jahres 2009 hat es nämlich in diesem Jahr auch die ¢â‚¬Å¾Esslinger Scheckenkirsche ¢â‚¬Å“ geschafft. Die mittelgroße, bunte, weiche Herzkirsche reift in der zweiten bis dritten Kirschenwoche heran. Selbst noch recht junge Bäume begeistern den Gärtner dadurch, dass sie sicher und regelmäßig Früchte tragen. Die hohe Ertragsfähigkeit kann man zwei Eigenschaften verdanken. Das Holz zeichnet sich zum einen durch eine hohe Frostresistenz aus und zum anderen sind die Blüten nur geringfügig empfindlich gegenüber Nässe und Kälte. Die ¢â‚¬Å¾Esslinger Scheckenkirsche ¢â‚¬Å“ weist auf der einen Seite einen hohen Zuckergehalt auf, ist aber auf der anderen Seite geschmacklich nicht sehr stark ausgeprägt. Vollreife Früchte können sogar eine gewisse Zeit am Baum verbleiben. Dann kann man später die Kirschen mittels Stielen oder auch durch Schütteln ernten. Die bunte inzwischen sehr selten gewordene Frühkirsche eignet sich gut zur Herstellung von Obstbränden.

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