
Grafik: VdS
Eine forsa-Studie, welche von der VdS Schadenverhütung GmbH in Auftrag gegeben wurde, hat ergeben, dass das Einbruchsrisiko in der Ferien- und Urlaubszeit immer noch unterschätzt wird. Da nun wieder die Herbstferien vor der Tür stehen, haben Einbrecher erneut Hochsaison. Denn circa 90 Prozent aller Einbrüche finden dann statt, wenn das Zuhause unbewohnt ist. Vor allem dann, wenn keiner daheim ist, sind die Räumlichkeiten für die Langfinger besonders attraktiv, weil sie sich dann in aller Ruhe an ihre nicht legale Arbeit machen können.
Gemäß der forsa-Umfrage gaben 85 Prozent aller Befragten an vor Reiseantritt die Fenster und Türen zu schließen. 81 Prozent der Urlauber bitten die Nachbarn oder Bekannte, auf das Heim zu achten. Immerhin noch 76 lassen von Bekannten oder Nachbarn auch den Briefkasten während der Abwesenheit leeren. Doch gerade mal ein Drittel sorgt durch zusätzliche Schutzmaßnahmen für mehr Sicherheit in Haus und Wohnung. Insgesamt ergab die Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts zum einen ein mangelndes Risikobewusstsein und zum anderen auch noch einen Informationsbedarf was die Sicherheitstechnik anbelangt.
Wie die Sicherheitsexperten von VdS erklären, gehören zu den zusätzlichen Schutzmaßnahmen unter anderem mechanische Sicherungstechniken, wie etwa Spezialschlösser an Türen und Fenstern. Etwa mehr als ein Drittel (37 Prozent) sorgen mit Hilfe von Zeitschaltuhren für eine Beleuchtung der Wohnräume.
Eine nachträgliche Sicherung von Haus oder Wohnung muss nicht unbedingt unbezahlbar und kompliziert sein. Es gibt eine ganze Reihe effizienter und kostengünstiger Maßnahmen um die Sicherheit im Haus zu erhöhen. Die Polizei hat in Zusammenarbeit mit VdS ein spezielles Anforderungsprofil für Nachrüstprodukte erstellt. Wichtig ist es, dass die Verbraucher bei der Kaufentscheidung auf Qualität achten. Eine Hilfestellung bietet dabei das händlerunabhängige VdS-Gütesiegel. Damit zertifizierte Produkte erfüllen die strengen Kriterien in Sachen Funktionssicherheit und Zuverlässigkeit.
Wer Einbrüchen vorbeugen möchte und sich über geeignete Maßnahmen zur Umsetzung beziehungsweise über Schwachstellen, die es zu beachten gilt, informieren will, wird sicher unter www.vds-home.de fündig. Dort können sicherheitsbewusste Internet-User über das Risik-O-Meter sowie die 3D-Animation ¢â‚¬Å¾Das sichere Haus ¢â‚¬Å“ ihr individuelles Einbruchsrisiko abchecken. Falls notwendig erhalten die Interessierten darüber auch Vorschläge, wie die Schutzmaßnahmen optimiert werden könnten.

Das erwähnte Risk-O-Meter auf der VDS-Seite ist sehr gut. Wer allerdings lieber mit Checklisten arbeitet, sollte auch einen Blick auf den Sicherheitstechnik-Retgeber auf ****** werfen.
Geschrieben von Sicherheitstechnik Ratgeber | 31. Oktober 2009, 18:39