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Klärschlamm wird zu Terra Preta

Foto: DBU

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Hochfruchtbare Erde stellten indigene Völker aus dem Amazonasgebiet her. Sie nannten diese fruchtbaren Böden Terra Preta (schwarze Erde). Als Zutaten dienten Küchenabfälle, Holzkohle und Fäkalien. In einem Forschungsprojekt nimmt sich die Universität Leipzig dieser Wissenschaft um diese nährstoffreichen schwarzen Böden an. Dabei geht es darum, aus fäkalen Abfällen von Tierkliniken Terra Preta herzustellen. Gefördert wird dieses Forschungsprojekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

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Die Wissenschaftler nutzen ein altbewährtes Verfahren, durch welches ein mit Keimen, Antibiotika und Holspänen versetztes Material umweltschonend entsorgen und anschließend in ein ertragreiches Produkt verwandelen werden können.

Im Klärschlamm sind wichtige Nährstoffe enthalten, die durch diesen Prozess zurückgewonnen werden können. Im Labor gären die Fäkalienabfälle, die zusammen mit Holzkohle und Grünabfällen in geschlossenen Behältnissen sind, ungefähr drei Wochen lang. Dieses neue Konzept soll so weit entwickelt werden, dass es sich auch auf andere Entsorgungssysteme übertragen lässt.

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