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Schlag- und Akku-Bohrer: Billiggeräte verlieren im Test

Foto: pixelio.de / Harry Hautumm

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Für die Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test haben die Redakteure von Stiftung Warentest Schlagbohrer und Akku-Bohrer genauer unter die Lupe genommen. Dabei kamen sie zu dem kurzen Fazit, dass billige Geräte nichts taugen oder allerhöchstens etwas für leichte Gelegenheitsarbeiten sind. Jedes zweite Billig-Gerät aus dem Baumarkt erhielt gerade einmal die Bewertung ¢â‚¬Å¾mangelhaft ¢â‚¬Å“. Drei der getesteten Bohrschrauber sind sogar brandgefährlich, weil deren Akkus und Ladegeräte durch einen Kurzschluss in Brand geraten können.

Die Experten von Stiftung Warentest warnen die Heimwerker daher davor an der falschen Stelle zu sparen. Erhöhte Konzentrationen an gesundheitsschädlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) haben die Tester in zwei Schlagbohrmaschinen gemessen. Als wenig überzeugend erwies sich auch die Leistung vieler Maschinen. Von fünf Schlagbohrmaschinen waren drei derart schwach, dass man mit ihnen kaum etwas anfangen kann. Während des Dauertest brach bei einem Gerät sogar das Getriebe.

Keine Probleme beim Dauertest machten die Akku-Bohrschrauber. Allerdings sind die meisten von ihnen nicht stark genug für anspruchsvollere Arbeiten. Weil auch die Akkus sehr schnell leer sind und dann erst zwischen drei bis sieben Stunden aufgeladen werden müssen, kommen ausdauernde Heimwerker damit nicht gut klar. Alle Bastler, die oft und länger zum Schlag- oder Akku-Bohrer greifen, sollten sich also besser für höherwertige Werkzeuge entscheiden.

Weitere Informationen zum Test gibt es in der Mai-Ausgabe 2010 von ¢â‚¬Å¾Test ¢â‚¬Å“ oder im Internet unter www.test.de/bohrer

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