Lavendelheide (Schattenglöckchen) - Pflege & Schneiden

Blüte der LavendelheideDie Lavendelheide, lat. Pieris, ist ein immergrüner Strauch, der, wenn ein geeigneter Standort gewählt ist, etwa 3 Meter hoch wird und genauso breit. Der Strauch hat eine sehr lange Lebensdauer. Es gibt Exemplare, die etwa 70 Jahre alt und an die 5 Meter breit sind.  Wenn Sie also Lavendelheide in Ihren Garten pflanzen, kann man sagen, das ist ein Strauch für die Ewigkeit, an der sich noch Ihre Enkel und Urenkel erfreuen können.

Die Pflege im Überblick
  • Standort: halbschattig
  • Boden: sauer
  • Wasserbedarf:

    mäßig
  • Düngen: nur mit organischem Dünger
  • Rückschnitt: nur bei Bedarf
  • Vermehrung: durch Stecklinge
  • Krankheiten und Schädlinge: selten
Die Lavendelheide ist ein Frühblüher, der oft schon im März die ersten, weißen Blüten hervorbringt. Bereits im Sommer des Vorjahres, meist im August, bildet sie Blütenstände, die den ganzen Winter über einen schönen Schmuck für Ihren Garten abgeben. Aus diesen Blütenständen entwickeln sich dann am Ende des Winters die Blüten.

Es gibt bei uns zwei Arten von Lavendelheide: zum einen die aus Nordamerika stammende Lavendelheide und zum anderen eine aus Japan stammende, deren junges Laub rot gefärbt ist.  

Die Lavendelheide bevorzugt einen sauren Boden, der möglichst halbschattig liegt. Der Boden sollte aus gleichen Teilen von Gartenerde und Torf gemischt sein. Nachdem der richtige Standort gefunden ist, benötigt die Lavendelheide nicht viel Pflege. Möchten Sie düngen, dann achten Sie darauf, keinen mineralischen Dünger zu verwenden. Besser ist hier schwachkonzentrierter,
href="http://www.hausgarten.net/gartenpflege/duengung/organischer-duenger.html">organischer Dünger.

Vermehrt wird die Lavendelheide am besten im Juli durch Stecklinge. Hier müssen Sie sich allerdings in Geduld üben, denn die Pflanzen wurzeln sehr unregelmäßig und es dauert seine Zeit, bis sie richtig angewachsen sind.

Bei Jungpflanzen sollten Sie besser noch einen schattigen Standort wählen, da diese empfindlich gegen die Sonne sind und Verbrennungen erleiden können. Allgemein ist zu beachten, dass der Boden nicht zu nährstoffreich ist. Dadurch werden die Haarwurzeln verbrannt. Sollte Ihr Boden zu viele Nährstoffe bieten, dann bereiten Sie diesen mit Torf und Sandanteilen auf.

Ein Schaden durch Insekten tritt sehr selten bei der Lavendelheide auf. Das regelmäßige Zurückschneiden ist nicht unbedingt nötig. Grosse Pflanzen vertragen es aber recht gut während der Blütezeit.

Sorten

Es gibt bei uns zwei Arten von Lavendelheide: zum einen die aus Nordamerika stammende Lavendelheide und zum anderen eine aus Japan stammende, deren junges Laub rot gefärbt ist.

Ihre Blätter vergrünen erst nach einigen Wochen, daher wirken sie aus der Ferne für eine gewisse Zeit wie eine Blüte. Die Japanische Lavendelheide (Pieris japonica) wird bis zu vier Meter hoch, sie wird allerdings inzwischen auch in kleiner bleibenden Züchtungen angeboten, sodass sie auch in einem kleinen Garten Platz findet. Die Amerikanische Lavendelheide (Pieris floribunda) bleibt von Natur aus etwas kleiner und erreicht eine Höhe von zwei bis drei Metern. Sie ist wegen ihrer zahlreichen Blüten sehr beliebt und wird daher auch Reichblütige Lavendelheide genannt. Beide Sorten gehören zu den immergrünen Pflanzen, die im Winter ihr Laub behalten.

Boden

Lavendelheide-StrauchDie Lavendelheide bevorzugt einen sauren Boden, der möglichst halbschattig liegt. Der Boden sollte aus gleichen

Teilen von Gartenerde und Torf gemischt sein. Nachdem der richtige Standort gefunden ist, benötigt die Lavendelheide nicht viel Pflege. Möchten Sie düngen, dann achten Sie darauf, keinen mineralischen Dünger zu verwenden. Besser ist hier schwachkonzentrierter, organischer Dünger.

In Bezug auf die Ansprüche bei der Beschaffenheit des Bodens ähnelt die Lavendelheide dem Rhododendron. Zum Pflanzen kann daher auch die Rhododendronerde verwendet werden, die einen niedrigen pH-Wert hat. Beim Pflanzen im Freiland wird ein großes Pflanzloch ausgehoben und mit dieser speziellen Erde wieder aufgefüllt, bei der Kultur im Kübel verwendet man am besten nur diese Erde. Damit das Substrat den niedrigen pH-Wert aber auch behält, sollte die Pflanze nur mit Regenwasser gegossen werden. Auch zum Düngen der Lavendelheide eignet sich ein Rhododendrondünger aus dem Handel. Wer beide Pflanzen besitzt, kann sie daher auf die gleiche Weise versorgen und pflanzt sie am besten nah beieinander.

Ein Schaden durch Insekten tritt sehr selten bei der Lavendelheide auf. Das regelmäßige Zurückschneiden ist nicht unbedingt nötig. Grosse Pflanzen vertragen es aber recht gut während der Blütezeit.

Schneiden

Dann können sie eingekürzt oder etwas ausgelichtet werden, damit alle Teile des Strauchs genügend Licht bekommen. Die Lavendelheide verträgt den Rückschnitt sehr gut und kann daher auf der gewünschten Höhe gehalten werden. Aus diesem Grund eignet sie sich auch als Heckenpflanze, die im zeitigen Frühjahr eine schöne Blüte hervorbringt.