Zierkürbisse - essbar oder giftig?
Aufgrund der großen Artenvielfalt unter den Kürbissen lassen sich essbare Früchte nicht immer ganz einfach von giftigen unterscheiden.
Da die ungenießbaren Kürbisse Bitterstoffe enthalten, lassen sich die giftigen Früchte einfach durch eine Geschmacksprobe erkennen.Der Verzehr ...
von ungenießbaren Kürbissfrüchten sollte unbedingt vermieden werden, da dies zu Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen kann. Optisch unterscheiden sich Zierkürbisse von essbaren Kürbissen meist auch in der Größe. Zierkürbisse sind kleiner und haben eine sehr harte Schale.
Kürbisse- verschiedene Arten
Zu den wohl bekanntesten Kürbis-Sorten gehören die Gurke, Melone und Zucchini. Die einjährige Zucchini ist eine buschförmige Pflanze mit dunkelgrünen Blättern. Auch bei der Zucchinipflanze befinden sich männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze. Die Befruchtung erfolgt wie bei anderen Kürbissen durch Insekten. Das Pollenwachstum beginnt bei der Zucchini bereits ab zehn Grad Celsius, wodurch sie schneller befruchtet wird als Gurken.
Pflege von Kürbispflanzen
Zucchinin und Gurken bevorzugen gleichermaßen einen ...
licht erwärmten und humusreichen Boden. Die Pflanzen sind wie ihre Artgenossen frostempfindlich und müssen daher bei Temperaturen unter fünf Grad Celsius geschützt werden. Die ideale Wachstumstemperatur liegt bei 18 bis 24 grad. Düngungen durch Kompost und Stallmist wirken sich positiv auf den Ernteertrag aus. Wer keine organischen Dünger zur Verfügung hat, verwendet einen Volldünger, wie zum Beispiel Blaukorn.
Zierkürbisse- Krankheiten und Schädlinge
Krankheiten und Schädlinge können das Pflanzenwachstum der Kürbisse stark beeinträchtigen und die Pflanzen im schlimmsten Fall sogar vollständig vernichten. Viruserkrankungen erkennt man zumeist an den Veränderungen der Laubblätter. Die Krankheits-Erscheinungen zeigen sich durch gekräuselte, gelb gefleckte oder aufgerissene Blätter. Viruserkrankungen an Kürbisspflanzen werden durch Blattläuse übertragen. Betroffene Pflanzen sollten schnell entfernt werden. Eine Bekämpfung kann nur vorab, durch die Vernichtung der Blattläuse erfolgen. Zu den häufigsten Bakterien und Pilzerkrankungen an Kürbis-Pflanzen gehört der gemeine Mehltau. Der Pilz befällt die Pflanzen häufig ab Mitte August, da sich in den Nächten und Morgenstunden jetzt vermehrt Tau bildet. Der Handel bietet verschiedene wirksame Pflanzenschutzmittel gegen Pilze an, die bei sichtbaren Symptomen auf die betroffenen Stellen gespritzt werden.
Ernte und Lagerung von Kürbissen
Bereits vier bis sechs Wochen nach der Pflanzung können die ersten Früchte geerntet werden. Sind die Pflanzen gesund, kann die Ernte bis in den Herbst hinein reichen. Die Früchte sollten regelmäßig und nicht zu groß geerntet werden, damit sie eine gute Qualität behalten. Eine gesunde Kürbispflanze bildet während der Erntezeit zirka 25 bis 30 Früchte aus. Die Schale sollte bei der Ernte nicht verletzt werden, da Beschädigungen die Lagerfähigkeit verringern. Auch sollte der Stiel nicht abgebrochen werden, da der Kürbis sonst zu faulen beginnt. Der kälteempfindliche Kürbis wird idealerweise kühl, jedoch nicht unter fünf Grad Celsius gelagert.
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