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Moorbeet anlegen
Gartengestaltung - Weitere Gartenformen

Moorbeet anlegen

Der Standort für ein Moorbeet sollte so gewählt werden, dass er den gewählten Pflanzenarten die richtige Menge Sonne bietet. Dabei sollte auch der Herbst und das Frühjahr beachtet werden, wo Bäume oder Häuser wegen der tiefer stehenden Sonne längere Schatten werfen.

Hat man einen geeigneten Standort gefunden und die ungefähre Größe des Moorbeets festgelegt, fängt man an zu graben. Gräbt man insgesamt zum Beispiel 65 cm tief, sollte man 40 cm für den Wasserspeicher vorsehen, 25 cm dann noch einmal für die Wurzeln der Pflanzen.

Gut geeignet für ein Moorbeet sind die meisten ...
href="http://www.hausgarten.net/pflanzen/fleischfressende-pflanzen.html">fleischfressenden Pflanzen
. Diese wurzeln flach.

Wenn das Graben abgeschlossen ist, wird die Teichfolie reingelegt. Sie dient dazu, dass sich der Torf nicht mit der Erde vermischt und das Wasser im Beet bleibt. Danach wird der Wasserspeicher eingesetzt. Wasserspeicher sind sehr wichtig für das Moorbeet. Hierfür können alle möglichen Arten von Behältnissen verwendet werden, die nach unten hin geöffnet sind und oben ein paar Löcher haben. Durch die Öffnungen unten kommt das Wasser rein, durch die Löcher oben kann kein Torf ein-, aber die Luft austreten. Hat man zu wenige Wasserbehälter, muss man das Moorbeet öfters bewässern, was man aber auf keinen Fall mit Leitungswasser tun sollte.

Auf den Wasserspeicher wird Torf geschüttet. Damit der Torf gleich richtig befeuchtet wird, ist es ratsam, das Moorbeet im Frühjahr oder im Herbst auszuheben, da in dieser Zeit in der Regel viel Regen fällt. Der Torf sackt beim Nasswerden zusammen und wird schwerer und sackt ab. Da die Gefahr besteht, dass er dann die Teichfolie mit nach unten zieht und diese reißen kann, muss man Torf nachschütten.

Man sollte auch einen Schutz gegen das Überschwemmen an regnerischen Tagen nicht vergessen. Bei der Bepflanzung ist darauf zu achten, dass die Pflanzengemeinschaft vielfältig wird. In ein Moorbeet passen viele Pflanzen, zum Beispiel die Lorbeerrose oder Heidelbeeren, aber auch Bodendecker und Kleingehölz.
 


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