Was ist ein Zen-Garten?

Was ist ein Zen-Garten? Ein Zen-Garten ist eine besondere Form eines japanischen Gartens. Es handelt sich um einen Japanischen Steingarten. Bei dieser Form wird auf Wasser und größere Pflanzen ganz verzichtet. Bei uns sind diese Gärten als Miniaturausgaben für den Schreibtisch berühmt geworden.

In Zengärten kommen besonders die vier Elemente Stein, Wasser, Moos und Baum vor. Das Wasser wird allerdings durch weißen Kies oder Sand dargestellt, welcher oft in Wellenform geharkt ist.

Steine symbolisieren beispielsweise Tiere, die in die Natur eingebunden sind oder sie sind vom Himmel
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herabsteigenden Göttern gewidmet. Das Wasser steht für Seen oder sogar Ozeane. Das Moos hält die Feuchtigkeit am Boden und bedeutet zugleich Alter, was in Japan zugleich mit Ehre gesetzt wird. Bäume sind das Symbol für das Leben, können aber auch als Sinnbild für das Menschsein angesehen werden, da sie Teil eines Ganzen und zugleich individuell sind.

Ursprünglich dienten die Zen-Gärten zum Meditieren und zwar, indem der Besucher, in diesem Falle die Mönche, einfache Arbeiten verrichteten. Diese Arbeiten waren das Rechen und Harken der Kieselsteine zu verschiedenen Mustern. Ein Zen-Garten steht symbolisch für den menschlichen Geist in seinem Idealzustand: ruhig, geordnet, einfach und diszipliniert. Die Arbeit in einem Zengarten soll die Konzentration fördern und die Kreativität anregen.

Einen Zen-Garten können Sie selbst in Ihrem eigenen Garten, Vorgarten oder sogar für das Haus gestalten. Es gibt viele Anregungen im Buchhandel, Internet oder schauen Sie doch einfach mal in Ihrer Nachbarschaft.

Zen-Gärten finden Sie heute in vielen Orten Deutschlands. Dort können Sie sich erholen, spazieren gehen und die Anordnung des Gartens betrachten. Einfache Arbeiten müssen Sie nicht verrichten.