|
Als Vorfrucht werden Gemüsearten mit einer kurzen Vegetationsdauer verwendet, wie zum Beispiel: Radieschen, Kopfsalat, Schnitt- oder Pflücksalat, Frühkohlrabi und Spinat. Die Hauptfrucht verbleibt den größten Teil der Gartensaison auf dem Beet. Zu dieser Gruppe gehören deshalb Gurken, Tomaten, Sellerie, Zuckermais, Möhren, Schwarzwurzel, Pastinak, Petersilie.
Gleich nach der ersten Ernte, z.B. von Kopfsalat oder auch frühe Möhren können wir auf dem Beet noch Gemüse als Nachfrucht anbauen. Dazu eignen sich neben den bereits oben genannten Gemüsearten auch Endivien,
Chinakohl, Feldsalat und auch solche Gemüsearten, die den Winter über auf dem Beet verbringen, wie zum Beispiel Porree oder Knoblauch. Auch aus einer weiteren Eigenschaft können wir unseren Nutzen ziehen. So scheiden bestimmte Pflanzen Stoffe aus, mit denen sie den Boden mit Nährstoffen anreichern oder Schädlinge fernhalten. Durch den Anbau von mehreren Gemüsearten gleichzeitig, also Mischkultur, fördern sich die Pflanzen gegenseitig.
Zur Mischkultur eigenen sich: Bohnen, Brokkoli, Endivien, Erbsen, Erdbeeren, Fenchel, Gurken, Kartoffeln, Knoblauch, Kohl (alle Arten), Kopfsalat, Mais, Mangold, Melonen, Meerrettich, Möhren (Karotten), Porree (Lauch), Radicchio, Radieschen, Rettich, Rote Beete, Schwarzwurzeln, Sellerie, Spargel, Spinat, Zucchini, Zwiebeln
von Sascha Seyfarth
|